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Archiv: Das Jahr 2001 in Wort und Bild


Der Euro kommt - Was ist zu beachten
Sonderstempel zur Euro-Einführung
Herborn Briefmarkenausstellung zum 750-jährigen Stadtjubiläum
Der LV gratuliert Herrn Bundesminister a. D. Herrn Schwarz-Schilling
Dieter Hartig kandidiert für das Amt des BDPh-Präsidenten
Phila-BiblithekFrankfurt: Tag der offenen Tür - Ausstellung "Von der DM zum Euro"
Besuchen Sie den Verbandstag am 31. März/1. April in Mainz
Aktuelle Fragen zur Tätigkeit der Versandstellen
Rang 3 Ausstellung zum 25 jährigen Vereinsjubiläum in Sponheim, am 8./9. April
Dieter Hartig, Büdingen ist neuer Präsident des BDPh - wir gratulieren
Dank für Michael Adler und sein Team
Laudatio zum 90. Geburtstag von Theo Schmitt
Ferienspiele und Briefmarkensammeln in Dieburg
Ausgabe der Marke Linde zu Himmelsberg 9. - 12.Aug. 2001 in Kirchhain/Marburg
Briefmarkenschau - Ein Bummel durch Herborns Altstadt - wäre dies etwas für Sie?
Gau-Algesheim 2001 am 22./23. Sept. Rang 3
Tag der Einheit - 3. Oktober in Mainz
Prof. Dr. Erhard Mörschel neuer Vorsitzender des Verbandes der Philatelistenvereine Hessen, Rhein-Main-Nahe
Tagung der ARGE "Notopfer- und Wohnungsbaumarken" in Alsfeld-Liederbach - Ehrung von Sfr. Ewald Stefan
Oberhessische Philatelisten präsentierten Hiroshima-Brief in der Sparkasse Nidda vom 9. - 17. November
Tag der Briefmarke in Erbach unter dem Motto: 100 Jahre Nobelpreis
50 Jahre Arbeitsgemeinschaft neues Handbuch
Herr Karius lud zum Regionaltreffen "Südhessen"



In Kürze einige Daten zur Euroeinführung: Der Euro kommt - Was ist zu beachten

Welche Marken der Bundesrepublik Deutschland sind zur Zeit gültig?

Bisher sind alle Marken der BRD ab 1969 - Mi.-Nr. 576 gültig. Darüber hinaus:die Dauerserien Kleine Bauwerke: Mi.-Nr.: 454-61; Große Bauwerke: Mi.-Nr.: 489-503; Serie Brandenburger Tor: Mi.-Nr.: 506-10; Olympiasatz: 561-65

Wie lange sind die Marken der BRD in Pfg./DM-Währung gültig? Bis zum 30.6.2002. Danach wird die Post eine Umtauschmöglichkeit anbieten.
Bis wann können Sie Marken in Pfg./DM Währung am Schalter kaufen? Bis zum 31.12.2001, danach ist nur noch ein Kauf über die Versandstelle möglich, die die Marken der letzten 2 Jahre vorrätig hält.
Bis wann werden die Übergangsmarken in Doppelnominale /Pfg.-DM/Cent-Euro am Schalter zu kaufen sein? Über den 1.1.2002 hinaus, ihre Reste werden ausverkauft
Welche Frankaturen sind 2001 möglich? Frankaturen mit Pfg./DM-Marken oder Doppelnominale-Marken oder Mischfrankaturen der Pfg./DM und Doppelnominale-Marken
Welche Frankaturen sind bis zum 30.6.2002 möglich?  
1. Ab 1.1.2002 Bis zum 9.1.2002: Frankaturen mit Pfg./DM-Marken oder Doppelnominale-Marken oder Mischfrankaturen der Pfg./DM und Doppelnominale-Marken
2. Ab 10.1.2002 (Ausgabe der ersten reinen EURO-Marken) Am 10.1.2002: Reine Cent/Euro-Frankaturen (Ausgabe der 1. Cent/Euro-Marken). - Frankaturen mit Pfg./DM-Marken oder Doppelnominale-Marken oder Mischfrankaturen der Pfg./DM, Doppelnominale- und Euro-Marken
3. Ab 1.7.2002 Frankaturen in Cent/Euro oder Doppelnominale oder Mischfrankaturen. - Pfg./DM-Marken nicht mehr gültig

 


 Sonderstempel zur Euro-Einführung

Wo erhalten sie die Sonderstempel: Bei den Sonderstempelstellen der Deutschen Post AG:

Deutsche Post AG - Sonderstempelstelle

10 770 Berlin

Deutsche Post AG- Sonderstempelstelle

53 253 Bonn

 

31.12. 2001 Sonderstempel "Verkaufsende für Postwertzeichen mit reinen Pf-Werten"
01.01.2002 Sonderstempel "Verwendung von Briefmarken mit reinen Pf-Werten und Briefmarken mit Doppelauszeichnung Pf + Euro-Cent"
01.01.2002 Sonderstempel "Euro als Zahlungsmittel"
10.01.2002 Sonderstempel "Herausgabe der ersten reinen Euro-Cent-Postwertzeichen"
10.01.2002 Sonderstempel "Freimachung mit Pf - Pf/Cent-Euro - Euro"

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Briefmarkenschau - Ein Bummel durch Herborns Altstadt - wäre dies etwas für Sie?

Herborn Briefmarkenausstellung zum 750-jährigen Stadtjubiläum

 

Das Haus der Vereine in Herborn

 

In dem wunderschön restaurierten Fachwerkhaus am alten Kornmarkt, dem Haus der Vereine, früher eine Färberei, die innen komplett entkernt wurde, ist die Briefmarkenausstellung des Vereins Ehringshausen auf zwei offenen Etagen zu bewundern. Als Sammlungen werden ausgestellt:

Wappen und Könige - Münzen auf Briefmarken - Erinnerungen an Ballone und Zeppeline - Das Tier im Stempelbild - Drogen - Selbstmord auf Raten- Ostpreussen: Land und Leute - 2500 Jahre Münzgeschichte - Die Hohe Kunst des Reitsports - Vögel aus aller Welt - Unser Verein

   

Herr Scheld und Herr Reese geben Herrn Köhler und Herrn Mörschel einen Überblick über die Sammlungen

Vereinsmitglieder und Gäste bei der feierlichen Ausstellungseröffnung

   

Nicht nur Briefmarken locken nach Herborn, sondern es lohnt sich auch ein Bummel durch die wohl besterhaltenste Altstadt Hessen-Nassaus mit ihren imposanten Marktplätzen und hohen Fachwerkhäusern. Die größte wirtschaftliche Blüte erlebte Herborn im 13. und 14. Jahrhundert - 1584 gründete Graf Johann VI sogar eine "Hohe Schule" (Hochschule) mit vier Fakultäten, in der heute das Heimatmuseum untergebracht ist.

Herr Wirtz vor seiner Sammlung Wappen und Könige

   

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Das philatelistische Jahr 2001

 

Der LV gratuliert Herrn Bundesminister a. D. Herrn Schwarz-Schilling

Herr Bundesminister Schwarz-Schilling feierte seinen 70. Geburtstag

Ganz herzlich gratuliert der Verband der Philatelisten-Vereine von Hessen, Rhein-Main-Nahe Herrn Bundesminister a. D. Christian Schwarz-Schilling nachträglich zu seinem 70. Geburtstag.

Herr Schwarz-Schilling hat in seiner Zeit als Bundesminister für Post und Telekommunikation für die Belange der Philatelie immer ein offenes Ohr gehabt. Unter seiner Führung brach die behäbige Post in die Moderne auf.

Seine Sicht ging jedoch weit über sein Amt hinaus, indem er sich für Menschrechte, vor allem auf dem Balkan engagierte!

Das Bild zeigt den Geburtstagsempfang im Büdinger Schloss, zu dem auch unser Vorsitzender Herr D. Hartig geladen war.

 


 

27.2.01: Dieter Hartig Kandidiert für Amt des BDPh-Präsidenten

Dieter Hartig kandidiert für das Amt des BDPh-Präsidenten

Dieter Hartig kandidiert für das Amt des BDPh-Präsidenten auf dem 55. Bundestag des BDPh am 6.Oktober in Bad Dürkheim. Seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärte er auf der Sitzung des Bundesvorstandes am 17./18. Februar.

Die Suche nach einem Präsidentschaftskandidaten war notwendig geworden, nachdem der bisherige Präsident Herr Michael Adler seinen Verzicht auf eine weitere Amtsperiode erklärt hatte. "Ich habe 2001 für zehn Jahre mit Ihrer Hilfe als BDPh-Präsident vieles im Verband und international bewegt. Jetzt kommt aber der Zeitpunkt, in 2001 aufzuhören und das Ruder in jüngere Hände zu legen." Der Verband der Philatelistenvereine Hessen, Rhein-Main-Nahe dankt Michel Adler für sein großes Engagement als Präsident. Unter seiner Ägide wuchsen die Verbände aus Ost und West nach der Vereinigung zusammen; die IBRA in Nürnberg wird immer mit dem Namen von Michel Adler verbunden bleiben und jedem Sammler, der sie besuchte, wird sie unvergessen sein.

Der Verband der Philatelistenvereine Hessen, Rhein-Main-Nahe wünscht seinem Vorsitzenden für die Kandidatur alles Gute!

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Phila-Biblithek Frankfurt: Tag der offenen Tür - Ausstellung "Von der DM zum Euro"

Tag der offenen Tür und Ausstellung "Von der DM zum Euro"

Am Samstag, den 10. März (von 10 - 16 Uhr) ist Tag der offenen Tür in der Phila-Bibliothek des Vereins für Briefmarkenkunde Frankfurt/M. von1878. Gleichzeitig findet eine kleine Sonderschau zum aktuellen Thema "Von der DM zum Euro" statt, denn bald ist es so weit mit der Wärungsumstellung - DM ade. Organisiert wird diese Sonderschau von dem traditionsreichen Frankfurter Verein zusammen mit dem befreundeten Verein der Briefmarkenfreunde aus Rodenberg/Niedersachsen.

Jeder, der sich für Briefmarken interessiert, ist herzlich eingeladen und kann auch gleich die Bücherschätze des Vereins bewundern.

Vereinsmitglieder beraten Sie gerne in allen Fragen über Briefmarken und philatelistischer Literatur.

Die Bücherei befindet sich in Frankfurt direkt am S-Bahnhof Ffm.-Rödelheim, Baruch-Baschwitz-Platz

Übergabe der Vitrine im Kanzleramt 1998: Kanzleramtsminister a. D. Friedrich Bohl, Rainer Wyszomirski (BDPh), Minister a. D. Hans-Jürgen Wischnewski und Michael Adler (BDPh-Präsident.

Die Sonderschau "Von der DM zum Euro" hat in den letzten drei Jahren die Besucher des Bundeskanzleramtes in Bonn und Berlin erfreut und geht nun auf Tour - erste Station ist Frankfurt, Sitz der Europäischen Zentralbank.

Briefmarkensammlern wird ein Sonderstempel "Das Ende unserer Mark" geboten.


 

Besuchen Sie den Verbandstag am 31. März/1. April in Mainz

Verbandstag auf den Fluten des Rheins. mehr lesen

Zum Verbandstag des Verbandes der Philatelistenvereine Hessen, Rhein, Main, Nahe e. V. möchte ich Sie heute alle recht herzlich einladen. Nach der 5. Jahreszeit und den Jubelfeiern für unseren Mainzer Kardinal und Ehrenbürger Karl Lehmann feiern jetzt auch wieder die Mainzer Philatelisten.

Es wird ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geboten: Am Samstag philatelistische Vorträge und eine Ausstellung im Rathaus; ein bunter "Meenzer Abend", der nicht ganz verbergen kann, daß Mainz eine närrische Metropole ist. Am Sonntag lädt der Verein zum Verbandstag "Auf den Fluten des Rheins" - ein Verbandstag mit Rheinfahrt eine ganz neue Variante nicht nur für "Funktionäre! Ein gemütliches Mittagessen bei gutem Wein in Anblick des Rheingaus ist sicher ein zünftiger Abschluß der vorausgegangenen Diskussionen. Dabei erfahren wir in einem kurzen Vortrag noch einiges - auch philatelistisches - über die Rheingauer Rieslingroute (Rudolf Heininger, Vorsitzender des Vereins für Briefmarkenkunde von 1885 e. V., Mainz).

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Aktuelle Fragen zur Tätigkeit der Versandstellen

Vortrag von Stefan Friedl (DP-Niederlassungsleiter Philatelie) im Rahmen des AFBV-Gesprächs am 3. Mai 2001

In Weiden wird nach dem Muster der neuen Briefzentren der Deutschen Post AG das Versandzentrum Philatelie eingerichtet. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2002 eingegeplant.

Anhand einer Computersimulation führte Stefan Friedl die Teilnehmer virtuell durch das neue Haus und erläuterte im Detail die einzelnen Arbeitsbereiche für Einzelbestellungen, Abonnenten und Großkunden. Dabei wurde deutlich, dass dieses neue Zentrum sich ganz gezielt und verstärkt Einzelbestellern widmen will, um Filialen und Center-Filialen zu entlasten. Hier werden Philatelisten mit ihren Sonderwünschen oft nur als lästige Kundschaft angesehen.

Die Lieferungen des neuen Zentrumssollen wie im normalen Briefverkehr sehr zügig bearbeitet werden: x plus 1, d. h. die Lieferung soll bereits einen Tag nach der Bestellung das Haus in Richtung Kunde verlassen! Mehr Gewicht werden in Zukunft Bestellungen über Internet, Fax und Fon haben.

Neu eingeführt wird ein Business-Service bzw. ein Business-Plus-Service. Im Rahmen dieser Angebote können Firmen in größerer Anzahl Sondermarken bestellen, im Plus Angebot sogar allmonatlich im einzelnen festgelegte Wertstufen aktueller Sondermarken.

Die Versandstelle Berlin wird zum Jahresende 2001 geschlossen. In Frankfurt bleibt ein Teil des Call-Centers und die Verwaltung. Das Versandzentrum Weiden wird mit 13 000 qm rd. 200 Arbeitsplätze bieten. In der Einführungsphase könnte es trotz guter Vorplanung Umstellungsschwierigkeiten geben.

Bis zum Start der großen Umtauschaktion DM-Briefmarken in EURO-Briefmarken wird das neue Zentrum bestens gerüstet sein. Der Umtausch soll zügig und kulant erfolgen.

Herr Friedl erklärte seine Bereitschaft, im kommenden Jahr eine Delegation des AFBV in Weiden zu empfangen und durch das neue Zentrum zu führen.

Es schloß sich eine lebhafte Diskussion an, die die augenblicklichen Schwierigkeiten und Probleme im Versandstellenbereich und Service der Postfilialen aufzeigte, wie mangelhafte Stempelung, , die nicht immer gute Bevorratung und Nachbeschaffung von Sondermarken.

Der AFBV dankt Herrn S. Friedl für den informativen und gekonnten Vortrag!


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Rang 3 Ausstellung zum 25 jährigen Vereinsjubiläum in Sponheim, am 8./9. April

Es war das schönste Frühlingswetter und die Fahrt durch Rheingau und Rheinhessen war schon ein Erlebnis für sich. So trafen wir in Sponheim vollauf zufriedene Sammler, die besonders den gelungenen fröhlichen Festabend mit Weinprobe und das Beiprogramm, die Besichtigung eines Weingutes mit Weinberg lobten - man versteht schon das Feiern in dieser Region! Die Ausstellung zeigte die gesamte Bandbreite der Philatelie von Heimatsammlungen (Bad Kreuznach, Schotten, Langenselbold), über die Post des Fürstenhauses Thurn und Taxis, die ersten und klassischen Markenausgaben aus aller Welt, bis zu Britisch Indien und Peru. Die Jugend war allein mit 22 Exponatren vertreten.

Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag

Sponheim

Kaffeeklatsch in der Ausstellung

Diese gelungene Ausstellung zeigt, dass auch an einem kleinen Ort wie Sponheim eine gut besuchte und erfolgreiche Ausstellung organisiert werden kann! Ganz herzlich bedanken wir uns bei dem Vorsitzenden, Herrn Haas, und allen aktiven Vereinsmitgliedern für die geleistete Arbeit vor und hinter den Kulissen; der Dank geht auch an W. Ginz den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rüdeseheim/Nahe und den Bürgermeister von Sponheim, die die Ausstellung tatkräftig unterstützten und begleiteten.

Ein Jubiläum ist ein guter Grund verdiente Mitglieder zu ehren

Die Basis dieses Erfolges ist ein gut geführter Verein, der über das Briefmarken- und Münzensammeln das gesellige Vereinsleben nie vergessen hat und so Bedeutung im kulturellen Leben der Verbandsgemeinde und darüber hinaus erlangt hat.

Wir wünschen dem Verein und seinen Mitgliedern weitere Jahre des Erfolgs und viel Freude beim Hobby.

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6. - 7. Oktober 2001: Bundestag und Philatelistentag in Bad Dürkheim

Dieter Hartig, Büdingen ist neuer Präsident des BDPh - wir gratulieren

Der Landesverband Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine e. V. lud zum 55. Bundestag und 102. Philatelistentag nach Bad Dürkheim ein. Es war ein Bundestag der Harmonie. Da Präsident Michael Adler nach 10-jähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte, mußte ein neuer Präsident gefunden werden. Im Vorfeld hatte sich der Vorsitzende unseres Verbandes, Herr Dieter Hartig zur Kandidatur bereit erklärt und wurde einstimmig von allen Delegierten und Vereinsvertretern gewählt! Ein guter Start des neuen Präsidenten. Der Verbandes der Philatelistenvereine von Hessen, Rhein-Main-Nahe gratuliert ganz herzlich und wünscht Ihm in der Führung unseres 70 000 Mitglieder starken Dachverbandes BDPh alles Gute und eine glückliche Hand.

Wir haben einen beliebten Vorsitzenden verloren, der BDPh hat einen guten, ideenreichen Präsidenten gewonnen. Vizepräsident bleibt Franz-Karl Lindner; das Ressort "Öffentlichkeitsarbeit" bleibt in der Hand von Reiner Wyszomierski; für das Ressort "Ausstellungswesen konnte Herbert Kroog gewonnen werden und für die Jugend ist nun Frau H. Janssen verantwortlich.

Dieter Hartig, Präsident des BDPh

 
Herr Herbert Kroog ist sicher vielen als stellv. Verbandsvorsitzender des Philatelistenverbandes Norddeutschland e. V., als Organisator vieler Veranstaltungen und als Juror bekannt. Sein philatelistischer Lehrmeister war Ruprecht Glasewald. Wegen seiner großen Erfahrung u.a. auch als Stellenleiter Ausstellungswesen, ist er im Vorstand für dieses Ressortverantwortlich.

 

Herbert Kroog

Frau Helma Janssen ist überhaupt die erste Frau in einem bundesvorstand seit Bestehen des BDPh. Sie ist Mitglied der Briefmarkenfreunde Leer e. v. und stellv. Vorsitzende im Verein Frau und Philatelie. Ihr Sammelgebiet ist die Thematik mit Exponaten zur Feuerwehr und über Katzen aber auch die trad. Philatelie mit einer Sammlung über Cypern. Als Mitarbeiterin der Kirche konnte sie als Gruppenleiterun in einem Jugendzentrum und im CVJM Erfahrung für Ihr jetziges Ressort Jugend sammeln.

Helma Janssen

 

 

Dank für Michael Adler und sein Team

Der Verband der Philatelistenvereine Hessen, Rhein-Main-Nahe dankt Michael Adler! In den 10 Jahren seiner Amtszeit hat er den BDPh sicher geführt. Er ermöglichte die reibungslose Integration der Verbände aus den "neuen" Bundesländern. Er erreichte in zähen Verhandlungen den Bau des Hauses der Philatelie in Bonn - nunmehr der Sitz unserer Organisation. Immer bleibt sein Name mit der IBRA verbunden, der wunderbaren Weltausstellung in Nürnberg. Michael Adler sorgte für gute, auch persönlich geprägte Kontakte zu unseren Nachbarverbänden und konnte so die Stellung und Bedeutung des BDPh stärken. Wir danken auch den scheidenden Vorstandsmitgliedern Herbert Schlegel (Ausstellungswesen) und Dipl. Ing. W. van Loo. Gerade Wilhelm van Loo hat sich unermüdlich für die Nutzung moderner Medien eingesetzt, und so daß der BDPh auf dieses Fundament aufbauen kann.

50-jähriges Jubiläum des Landesverbandes Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen unserem Partnerverband unter der Führung von Albrecht Zimmernann und Walter Hecke eine gute Zukunft!

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Laudatio zum 90. Geburtstag von Theo Schmitt

Ehrenvorsitzender der Verbandes der Philatelistenvereine Hessen, Rhein-Main-Nahe e.V.

Theo Schmitt ist Briefmarkensammler seit 1943. Nach einer Verwundung an der Ostfront 1943 konnte er sein Hobby, den Sport, nicht mehr wie gewohnt ausüben. Kontakte zu Kameraden, die Briefmarken sammelten, führten ihn zu dem Hobby, dem er bis heute treu geblieben ist. Da er in Frankfurt wohnt, wurde er Mitglied im Verein für Briefmarkenkunde 1878 e.V. Frankfurt am Main, dem ältesten aktiven Verein im BDPh, dem er heute noch angehört. Seine Sammelgebiete sind Deutsches Reich, Wohlfahrtsmarken und Zeppelinpost.

Nach der Wiederzulassung von Vereinen durch die Amerikaner 1948 trat er in den Verein für Briefmarkenkunde Frankfurt/Rödelheim ein, wo er bald zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde.Seine Aktivitäten in beiden Frankfurter Vereinen und im Landesverband Hessen waren bekannt und anerkannt. So wurde Theo Schmitt bereits 1959 zum stellvertretenden Vorsitzenden und 1968 zum Verbandsvorsitzenden gewählt. Dieses Amt bekleidete er 16 Jahre bis 1984! Heute noch, mit 90 Jahren, ist Theo Schmitt Mitglied im "Consilium Philatelicum", dem Gremium der philatelistischen Experten im BDPh.

Als Verbandsvorsitzender war er auch Mitglied imVerwaltungsrat des BDPh, dessen Vorsitz er später übernahm und maßgeblich an Reformen dieses Gremiums beteiligt war. Sfr. Theo Schmitt ist allseits beliebt und geachtet für seine kooperative Zusammenarbeit, sein philatelistisches Wissen und seine stete Hilfsbereitschaft.

Daher wurde er für seine Tätigkeiten vielfach geehrt: Der Verein für Briefmarkenkunde 1878 e.V. Frankfurt am Main verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft; der Verein für Briefmarkenkunde Frankfurt am Main/Rödelheim ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden; der Ehrenvorsitz im Philatelistenverband Hessen wurde ihm 1984 verliehen.

1972 erhielt er die Baurat-Luce-Gedächtnis-Medaille, 1974 die Verbandsmedaille in Gold und 1978 wurde ihm die Richard-Renner-Medaille verliehen; weiterhin ist er Träger der BDPh-Verdienstnadel in Gold. Das Land Hessen ehrte Theo Schmitt durch die Verleihung des "Ehrenbriefes des Landes Hessen".

Sfr. Theo Schmitt war bis zu seinem Ausscheiden aus dem öffentlichen Dienst Verwaltungsbeamter (Amtsrat) im Polizeipräsidium Frankfurt/Main. Auch heute noch steht er den Philatelisten und unserem Verband mit Rat und Tat zur Verfügung. Er besucht Ausstellungen und Tagungen und ist überall ein gern gesehener Freund. Zum Verbandstag 2001 in Mainz (31.3. bis 1.4.2001) war Theo Schmitt Ehrengast des Verbandes; er nahm sowohl an dem Symposium zur Mainzer Postgeschichte teil, wiie auch am Empfang des Oberbürgermeisters, der Vorstandssitzung und am Festabend. Auch beim Verbandstag am Sonntag auf dem Salonschiff "Gutenberg" während einer wunderschönen Rheinfahrt über die "Rieslingroute" war er zugegen und alle Freunde und Teilnehmer bekundeten ihre Sympathie für unseren "Papa" Schmitt.

Wir wünschen Ihnen, "Papa" Schmitt, weiterhin Gesundheit und ein aktives philatelistisches Leben.

Für den Verbandsvorstand

Dieter Hartig Prof. Dr. E. Mörschel Hans Köhler

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Ferienspiele und Briefmarkensammeln

Seit sechs Jahren führt der Verein der Briefmarkenfreunde Dieburg im Rahmen der städtischen Ferienspiele Veranstaltungen durch, die Kindern das Briefmarkensammeln näher bringen sollen.

Wie es begann? Wir zitieren hier am besten den Brief des Vorsitzenden Erich Krocker:

Vor sechs Jahren erreichte uns Dieburger Briefmarkensammler ein Notruf des Stadtjugendpflegers: drei Tage vor Beginn der städtischen Ferienspiele war an drei Tagen ein Kulturverein mit Ganztagesprogramm für Kinder im Alter von 6 - 9 Jahren ausgefallen. Die Frage an unseren Verein war: "Könnt Ihr uns helfen?" Nach kurzer Überlegung habe ich zugesagt und noch am Abend des gleichen Tages traf ich mich mit einem Vorstandsmitglied und dessen Ehefrau, die sehr viel Erfahrung in der Kinderbetreuung einbrachte und nach knapp zwei Stunden war das Programm entworfen.

Ich denke, daß unser Spielprogramm auch anderen Vereinen eine Hilfe bei der Gestaltung ihrer Jugendarbeit oder auch Anregung sein könnte, sich einmal in der Öffentlichkeit zu präsentieren - beispielsweise als Teil des Rahmenprogrammes einer Ausstellung. Wir Dieburger Briefmarkenfreunde stehen deshalb gern jedem zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

Ein Tag rund um die Zacke

Eine Spielaktion entwickelt und durchgeführt vom Verein der Briefmarkenfreunde Dieburg e. V.

Das Tagesprogramm soll hier nur kurz gestreift werden:

10.00 Begrüssung - Bedeutung der Post, der Briefmarken und der Stempel
  Film "Von mir zu Dir" - Film der Post AG (11 Min.)
10.30 Wir schreiben die erste Postkarte im Leben
  Schnitzen eines Stempels aus Kartoffeln
  Ev. wenn Zeit: Film: "Ein Dino für Nicki - ein Paket geht auf die Reise"
  Ein Mitarbeiter der Post stempelt mit den Kindern die Karten
13.00 Der Umgang mit Briefmarken - Briefe, Ausschneiden, Ablösen, Pressen, Trocknen
14.00 Wir malen unsere schönste Briefmarke - jeder bekommt einen Preis für sein Bild.
  Film: "Bino und Lucy in der Welt der Briefmarken"
  Abschlußbesprechung

Das kleine Programm steht als kurze Broschüre zur Verfügung.

 


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Festakt, Briefmarkenschau, Fotoausstellung und Brauchtumsausstellung zur Ausgabe der Marke Linde zu Himmelsberg 9. - 12.Aug. 2001

Anläßlich der Ausgabe der Sondermarke "Linde zu Himmelsberg" im Rahmen der Markenausgabe " Naturdenkmäler in Deutschland" fand vom 9.- 12. August im Bürgerhaus der Stadt Kirchhain (bei Marburg) eine Briefmarkenschau zum Thema Naturschutz verbunden mit einer Fotoausstellung zur Linde und zum Ort Himmelsberg und eine Brauchtumschau statt. Die Ausstellung war täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet.

 

Der feierliche Festakt zur Markenausgabe und Ausstellungseröffnung ist am 9. August, 18.00 Uhr im Bürgerhaus.

Postwertzeichen Linde zu Himmelsberg

Sonderstempel zur Markenausgabe

Briefmarkenfreunde aus Hessen und dem Marburger Land konnten sich freuen: am 9. August gab die Post eine Sondermarke heraus, die als Motiv die 750 Jahre alte Linde zu Himmelsberg zeigt. Himmelsberg ist der kleinste dörfliche Ortsteil von Kirchhain, einem bei der Universitätsstadt Marburg gelegenen Mittelzentrum an der Ohm. Manfred Kaufmann, der frühere Ortsvorsteher (Ortsbürgermeister) von Himmelsberg hatte die Idee, die Linde, das markante Wahrzeichen von Himmelsberg auf einer Briefmarke zu verewigen und und beantragt die Sonderausgabe - mit Erfolg! Der Kunstbeirat wählte unter verschiedenen konkurrierenden Entwürfen den von Prof. Dr. F. Lüdtke aus. Begründung: Mit der Linde zu Himmelsberg soll ein sehr eindrucksvoller, atmosphärischer Baum dargestellt werden, der die Fantasie weckt......Bei dem ausgewählten Entwurf überzeugen sowohl die grafische Gestaltung als auch die atmosphärische, beinahe märchenhafte Darstellung der eindrucksvollen Linde. Entwerfer des Sonderstempels ist Horst Möller, Dörpum, der diesen urigen, knorrigen Baumriesen in seiner ganzen Mächtigkeit vor dem Dorfkirchlein zeigt.

Nicht angenommene Entwürfe

 
1. Zeile: Christiane Hemmerich
 
2. Zeile: Elisabeth von Janota-Bzowski
 
3./4. Zeile: Erna de Fries
 

Das Erlebnisteam Philatelie war vor Ort und hatte genug Arbeit, wie in Wuppertal.

 

Festakt im Bürgerhaus

Die Stadt Kirchhain würdigte die Ausgabe der Briefmarke mit einem gelungenen Festakt. Bürgermeister Hesse betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Briefmarke für Kirchhain und die gesamte Region und würdigte den Einsatz von H. Kaufmann, der die Idee zur Herausgabe der Marke hatte, Wilfried Maar, Vorsitzender des traditionsreichen Vereins für Briefmarkenkunde Marburg nannte dies sogar einen Husarenstreich. Herr Hartig, der Kandidat für das Präsidentenamt des BDPh unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Briefmarken als "Spiegel unserer Zeit" und überreichte zusammen mit Herrn Maar Bürgermeister Hesse die Briefmarke im Großformat.

Herr Maar, Herr Hartig und Bürgermeiser Hesse präsentieren die Briefmarke

Herr Hartig übergibt Bürgermeister Hesse eine Großfoto der Marke

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Briefmarkenschau - Ein Bummel durch Herborns Altstadt - wäre dies etwas für Sie?

Briefmarkenausstellung zum 750-jährigen Stadtjubiläum

 

Das Haus der Vereine in Herborn

In dem wunderschön restaurierten Fachwerkhaus am alten Kornmarkt, dem Haus der Vereine, früher eine Färberei, die innen komplett entkernt wurde, ist die Briefmarkenausstellung des Vereins Ehringshausen auf zwei offenen Etagen zu bewundern. Als Sammlungen werden ausgestellt:

Wappen und Könige - Münzen auf Briefmarken - Erinnerungen an Ballone und Zeppeline - Das Tier im Stempelbild - Drogen - Selbstmord auf Raten- Ostpreussen: Land und Leute - 2500 Jahre Münzgeschichte - Die Hohe Kunst des Reitsports - Vögel aus aller Welt - Unser Verein

   

Herr Scheld und Herr Reese geben Herrn Köhler und Herrn Mörschel einen Überblick über die Sammlungen

Vereinsmitglieder und Gäste bei der feierlichen Ausstellungseröffnung

   

Nicht nur Briefmarken locken nach Herborn, sondern es lohnt sich auch ein Bummel durch die wohl besterhaltenste Altstadt Hessen-Nassaus mit ihren imposanten Marktplätzen und hohen Fachwerkhäusern. Die größte wirtschaftliche Blüte erlebte Herborn im 13. und 14. Jahrhundert - 1584 gründete Graf Johann VI sogar eine "Hohe Schule" (Hochschule) mit vier Fakultäten, in der heute das Heimatmuseum untergebracht ist.

Herr Wirtz vor seiner Sammlung Wappen und Könige

Photos: Herr Rainer Sauer, Aßlar

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Gau-Algesheim 2001 am 22./23. Sept.

Rang 3 - Jugendbriefmarkenausstellung - Ausstellung der Offenen Klasse

in der Christian-Erbach-Regionalschule - Jahreshauptversammlung der Gilde St. Gabriel

Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches philatelistisches Programm in Gau-Algesheim, aber nicht nur Philatelie wird geboten, Gau-Algesheim lädt mit seinen malerischen Gassen zum Bummeln ein - und am Abend wird die Weinprobe bestimmt zum Erlebnis.

Bestellungen von Belegen wie Schmuckkarten, Schmuckumschlägen mit Sonderstempel, privaten Markenheftchen, erfolgt über W. Etzold, Peter-Bischof Str. 5, 55435 Gau-Algesheim, Tel. 06725-6254, Fax 06725-2036

Programm

Freitag, 21.9.2001    
    Rahmenaufbau, Einhängen der Exponate, Aufbau der Stände; ab 19.30 zwangloses Beisammensein
Samstag, 22.9.2001    
  8.00 Uhr Einhängen der Exponate, Aufbau der Stände
  9.30 Uhr Öffnung der Postfiliale und Händlerstände
  10.00 Uhr Offizielle Eröffnung der Ausstellung
  14.00 Uhr Mitgliederversammlung der Gilde St. Gabriel
  17.00 Uhr Schließen der Ausstellung
  19.00 Uhr Erlebnisweinprobe mit Traubenkönigin Sandra I. im Pfarrer-Koser-Haus (Kostenbeitrag 40,- DM für Abendimbiss und Tischgetränke, Anmeldung erforderlich)
Sonntag, 23.9.2001 9.30 Uhr Öffnung der Ausstellung, der Postfiliale und Händlerstände
  10.00 Uhr Hochamt in Konzelebration am Patronatsfest St. Cosmas und Damian in der Pfarrkirche
  11.30 Uhr Empfang im Rathaus mit Preisverleihung
  16.00 Uhr Ende der Ausstellung

Weitere INFOS erhalten sie vom Verein für Briefmarkenkunde Gau-Algesheim, Im Herzenacker 23, 55435 Gau-Algesheim (Tel. 06721-33232/ Fax 06721- 155607) oder per E-Mail über unsere Web-Seite - Links - Verein Gau-Algesheim.

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Tag der Einheit - 3. Oktober in Mainz

Mainz und das Bundesland Rheinland-Pfalz hatten dieses Jahr die Ehre den Tag der Einheit auszurichten und wir Briefmarkenfreunde waren auch bei dem Fest dabei, vertreten durch den Verein Mainz und unsere Regionalvertretung Rhein-Hessen.

Der Vizepräsident des Landtages Jürgen Creuzmann, Sfr. Bruno Nachtigal, Mario Adorf, Vizepräsidentin des Landtages Helga Hammer und Öffentlichkeitsreferent des Landtages H.-P. Hexemer (von links) Einer der Sonderstempel zum Tag der Deutschen Einheit; ein weiterer Sonderstempel ist in den Verbandsnachrichten Nr. 134, S.24 abgebildet,

Aus Anlass der Feiern zum "Tag der Deutschen Einheit" fand auf Einladung des BDPh in Zusammenarbeit mit dem Verband der Philatelistenvereine Hessen, Rhein - Main - Nahe und dem Verein für Briefmarkenkunde Mainz in der Lobby des Landtages von Rheinland-Pfalz eine Briefmarkenausstellung statt, die im Zeitraffer die Entwicklung unseres Staates vom "Kalten Krieg" bis zur Wiedervereinigung zeigte. R. Wyszomierski präsentierte dem Publikum 13 Exponate; darunter waren drei Exponate von Sfr. Bruno Nachtigal, Mitglied der Briefmarkenfreunde Kinzigtal: Die Bundespräsidenten und Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Das Wappen von Rheinland-Pfalz und Hochwasserhilfe am Oderbruch 1997 und die aktuelle Sammlung Von der DM zum Euro. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Landtags-Vizepräsidenten zusammen mit dem Schauspieler Mario Adorf.

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Prof. Dr. Erhard Mörschel neuer Vorsitzender des Verbandes der Philatelistenvereine Hessen, Rhein-Main-Nahe

Als neu gewählter Präsident des BDPh trat Herr D. Hartig, der über fünf Jahre unseren Verband mit großem Engagement und Geschick geführt hatte, von seinem Amt als Vorsitzender unseres Verbandes in einer Vorstandsitzung am 20.Oktober 2001 zurück. An dieser Stelle sei Ihm für seine Arbeit ganz herzlich gedankt. In der gleichen Sitzung wurde Herr Prof. Dr. Erhard Mörschel zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seine Amtszeit wird mit der turnusmäßigen Neuwahl des gesamten Vorstandes (am 14.3.2002 zum Verbandstag in Erlensee) enden.

Prof. Dr. Erhard Mörschel ist den meisten Vereinen und vielen Vereinsmitgliedern durch seine Tätigkeit im erweiterten Vorstand des Verbandes bekannt; er war für das Ausstellungswesen und die Beratung der Vereine verantwortlich und organisierte in Zusammenarbeit mit interessierten Vereinen und Regionalvertretern Seminare und Vorträge zum Briefmarkensammeln und Sammlungsaufbau.

E. Mörschel ist seit über 25 Jahren Mitglied im BDPh und war zuerst Mitglied im Verein für Briefmarkenkunde Schwalm-Knüll e. V. (Schzwalmstadt) und später im Verein für Briefmarkenkunde Marburg/Lahn 1892 e. V. Dort beschäftigte er sich vor allem mit dem Aufbau der Vereinsbücherei. Auf dem Verbandstag in Eschwege 1995 wurde er als Nachfolger von L. König "Stellenleiter Ausstellungswesen" des Verbandes.

   

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Tagung der ARGE "Notopfer- und Wohnungsbaumarken" in Alsfeld-Liederbach - Ehrung von Sfr. Ewald Stefan

 

Am 21./22. September 2001 tagte die Arbeitsgemeinschaft Notopfer- und Wohnungsbaumarken e. V. in Alsfeld-Liederbach. Zu diesem Anlass wurde unser Sammlerfreund Ewald Stefan, Vorsitzender der ARGE und gleichzeitig Vorsitzender des Briefmarkensammlervereins Oberlahn-Weilburg für seine Verdienste um Forschung und Literatur geehrt. Herr Köhler und Herr Mörschel überreichten in einer Feierstunde Ehrenurkunde und Verdienstnadel.

Wer kennt sie noch, die kleinen, unscheinbaren zwei Pfennig-Marken, die vom 1.12.1948 bis zum 31.3.1956 fast allen Sendungen als Zwangszuschlag beifrankiert werden mußten - Württemberg-Hohenzollern in der französischen Zone ging teilweise einen Sonderweg mit seinen Wohnungsbaumarken. Die ARGE "Notopfer" beschäftigt sich mit allen Aspekten dieser Marken, die auch vor dem geschichtlichen Hintergrund der Nachkriegszeit sehr interessant sind.

E. Mörschel gratuliert E. Stefan zur Verleihung der Medaille für Verdienste um Forschung und Literatur

 

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Oberhessische Philatelisten präsentierten Hiroshima-Brief in der Sparkasse Nidda vom 9. - 17. November

Dem neuen Präsidenten des BDPh und Vorsitzenden der Oberhessischen Philatelisten-Vereinigung Büdingen, Dieter Hartig, war es zu verdanken, dass in der Sparkasse Wetterau in Nidda ein einzigartiges Zeitdokument zu besichtigen war: der Hiroshima Brief.

Zur Ausstellungseröffnung am 9. Novemver wurde der unter Panzerglas und von einem Bleimantel umhüllte Brief von Herrn K.-D. Gröb, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wetterau und BDPh-Präsident D. Hartig, feierlich enthüllt

Dieser Brief war nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945 in einem zerstörten Bankgebäude in der Nähe des Bahnhofs, ca. zwei Kilometer vom Nullpunkt entfernt, gefunden worden - ein einzigartiger Fund, da die bis zu 1000 Grad heiße Hitzewelle die meisten Dokumente in Bruchteilen von Sekunden zerstörte.

Neben dem Brief wurde eine interessante Ausstellung zur Post- und Stadtgeschichte von Nidda präsentiert, die einen Einblick in die Historie und Stadtentwicklung der letzten Jahrzehnte gab und die die vom 9. - 17. November 2001 besucht werden kann..

 


 

Tag der Briefmarke in Erbach unter dem Motto: 100 Jahre Nobelpreis

Am 13. Oktober feierte der Verein der Briefmarkenfreunde Erbach mit dem Verband der Pilatelistenvereine Hessen, Rhein-Main-Nahe den Tag der Briefmarke, der unter dem Motto "100 Jahre Nobelpreis" veranstaltet wurde. Die Veranstaltung fand im Foyer des Deutschen Elfenbein Museums(Otto-Glenz-Str. 1) statt, das die Philatelisten fast vollständig belegt hatten: Es war eine Sonderpostfiliale vorhanden; der Verein hatte eine große Ausstellung der "Offenen Klasse" mit 33 Exponaten organisiert. Verein und Verband stellten sich am Werbestand vor; der Verlag "Neues Handbuch" präsentierte interessante Bücher zur Briefmarkenkunde. Schon vor dem Gebäude warb ein großes Spruchband für die Briefmarkenausstellung - und viele Besucher kamen.

ZumThema "Nobelpreisträger"gab es einen Sonderstempel, der den Entdecker der Kernspaltung, Otto Hahn, ehrte (1979 - 1968, Nobelpreisträger in Chemie), eine Ganzsache und eine Erinnerungsdrucksache wurden aufgelegt.

 

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50 Jahre Arbeitsgemeinschaft

Neues Handbuch der Briefmarkenkunde e. V. Ohne philatelistische Literatur lebt man auf dem Mond - und bezahlt auch teuer. Lassen sie sich die interessante Bücherliste zusenden - mehr als 500 philatelistische Bücher von anerkannten Autoren - es ist bestimmt auch etwas für Sie darunter:

ARGE Neues Handbuch der Briefmarkenkunde, Postfach 1951, D-59479 Soest, Tel. 02921-75620

Frau H. Oeleker an der Büchervitrine der ARGE im Elfenbeinmuseum

   

Belege und komplette Zusammenstellungen vom Tag der Briefmarke (auch aus anderen LVs) können noch bei H. Kollatz, Diestelrasen 51, 60386 Frankfurt bestellt werden.

Herr Karius lud zum Regionaltreffen "Südhessen" ein. (13. Okt., 14 Uhr, Foyer des Museums). Vorgesehene Themen waren: Der Umgang von Kommunen mit den Vereinen - Jugendförderung im Verein - Terminabsprachen.

Regionalvertreter, Vorstand des Vereins und des Verbandes

Vereinsvorsitzende des Regionalbereichs "Südhessen"

Wesentliche Punkte aus dem Protokoll:

1) Kurzbericht des Bundes- und Philatelistentages in Bad Dürkheim. Herr D. Hartig, unser Vorsitzender wurde einstimmig in großer Harmonie zum Präsidenten des BDPh gewählt. Herr Karius gratuliert "Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen". Herr Prof. Dr. E. Mörschel wurde als designierter Verbandsvorsitzender vorgestellt.

2) Der Umgang der Kommunen mit Vereinen: Die Stadt Darmstadt hat den Verein Darmstadt durch das Ordnungsamt überprüfen lassen. Diese Prüfungen sind rechtens und können alle fünf Jahre oder bei Wechsel des Vorstandes durchgeführt werden. Dies wurde bei unseren Vereinen, weil es sich um kulturell anerkannte Vereine und ehrenamtliche Vereinsarbeit handelt, von den städten und Kommunen nicht wahrgenommen. Darmstadt ist in Hessen wohl eine Ausnahme - hier wäre von Seiten der kommune wohl mehr Fingerspitzengefühl gefragt gewesen.

3)Jugendförderung:Es wurden Beispiele der Jugendarbeit aufgezeigt: "Ferienspiele" in Dieburg (siehe diese Seite!), Schulprojekt "Rund um die Briefmarke" in den 3. und 4. Klassen der Grundschule Rödermark Ober-Roden.


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