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Archiv: Das Jahr 2007 in Wort und Bild


Hermann Deninger – ein Philatelist aus Idstein
Die Post während der Rheinlandbesetzung 1918 – 1930
Juli 2007: Stempel in privater Hand gefunden
Bilder vom Tag der Briefmarke in Frankfurt
Erfolgreiche Jugendarbeit in Rödermark
Briefmarkensammlerverein Gießen 120 Jahre alt
Verein für Briefmarkenkunde Aschaffenburg feiert 100 -jähriges Jubiläum
Briefmarkenfreunde Kinzigtal 60 Jahre

 


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Ausstellung zum Hessentag in Butzbach 2. Juni - 10. Juni 2007

Sonderstempel
Exponatliste

Ort:: Jakob-Rumpf-Str. 2 (Limesgallerie, siehe unten)

Ein Hessentag ohne Briefmarkenausstellung hat es selten gegeben! So sind wir auch 2007 dabei, dicht an der Hessentagstrasse im Stadtzentrum von Butzbach.

Wir haben das Erlebnisteam Philatelie mit ins Boot genommen, das zum Ereignis Hessentag einen Sonderstempel anbieten wird!

Ein Besuch Butzbachs lohnt sich:
Kommen Sie mit der Bahn, nehmen Sie mit Familie oder Bekannten oder  Freunden das Hessenticket.
Der Bahnhof direkt  liegt am Rand der Altstadt - ohne Übergang begrüßt Sie direkt der Hessentag.

 Über die Bahnhofstr. und ein kurzes Stück der Weiseler Str. (links), erreichen Sie (links) schnell die Jakob-Rumpf-Str. und die Limesgalerie und damit unsere Ausstellung im 1. Stock des Gebäudes.

Die Ausstellung: Besucher und Experten

Frau Holtappels bei der Betreuung von Jugendlichen

Die Vereine aus Ober-Mörlen, Friedberg, Lich und bad Nauheim haben eine ansprechende Ausstellung aufgebaut, die alle Sammler ansprechen soll. Verweilen Sie und betrachten Sie die Exponate von Jugendsammlern und erfahrenen Philatelisten.

Mit von der Partie ist das Erlebnisteam Philatelie: ohne Briefmarken ginge bei uns überhaupt nichts.

Herr Nagel, Friedberg vor seiner Sammlung: Hessentage. Seit Beginn dieses Landesfestes hat Herr Nagel die Hessentage philatelistisch dokumentiert.


Von der Limesgalerie aus können Sie den Hessentag erleben und die wunderschöne mittelalterliche Fachwerkstadt besichtigen: gehen Sie über die Weiseler Str. direkt zum Marktplatz. Er gehört zu den schönsten in Hessen und ist ein Musterbeispiel mittelalterlichen Städtebaus! Vom Marktbrunnen hat man einen wunderbaren Blick über den Platz, den auch Goethe in "Hermann und Dorothea" beschrieb.  Imposant ist das Rathaus (1559), das "Haus zum goldenen Löwen" und die "Alte Post", welche jedoch noch nicht einmal n die  ältesten Gebäude sind.

Man kann ja nicht immer in der Ausstellung bleiben: die längste Fresstheke in der malerischen Altstadt lädt ein.

Nach dem Rummel findet man Ruhe, einen guten Sitzplatz, Kaffee  Kuchen oder Torte auf dem idyllischen Kirchplatz

Nehmen Sie sich Zeit und schlendern durch die Strassen der Altstadt: In der Griedeler Str. finden Sie das Haus der Familie Buff, die durch Goethe weltberühmt wurde (Die Leiden des jungen Werther) und die Michaeliskapelle, spätgotisches Beinhaus und Kapelle; etwas seitlich finden sie die Markuskirche mit Fürstengruft. Am Kirchplatz stoßen sie auch auf die wehrhafte Stadtmauer mit Hexenturm. Rasten sie hier und ruhen sich bei einer guten Tasse Kaffee aus.

Auf dem Platz vor dem Schloss  gibt es genug Attraktionen für Kinder

Eine Ausstellung braucht viele Helfer - auch das Erlebnisteam der Deutschen Post darf nicht fehlen

Und es gibt noch mehr zu entdecken und viele Ereignisse ......zum Hessentag - auf nach Butzbach.

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Der Sonderstempel

 

Die Ausstellung - Exponate

Lich:
Der Verein stellt sich vor
H. Gotthold:
Bogenränder - Farbrandstreifen
G. Alquist-Bois:
Omnibusverbindungen in Hessen und Hessen-Nassau 1914
W. Ullmann:
In Friedberg abgestempelt und abgesandt
B. Steinhauer, G. Almquist-Bois:
Vor 100 Jahren: Erste Kraftpost im deutschen Reichspostgebiet. Friedberg/Hessen - Ranstadt
Jugendgruppe Worms:
Der Schlimmste Albtraum eines Briefs
P. Petri:
Schmetterlinge
E. Borchert:
Hessische Kirchen
Ober-Mörlen:
Ein Blick in die Vereinschronik
F. Heuss:
Gruß aus Friedberg
G. Schwalm.
Prominente unterstützen SOS-kinderdörfer
LR Hessen:
Das Phila-ABC
N. Heil:
Deutsche Post vom 1.7.1990 - 31.12.1991
A. Rühl:
Fahr- und Radgeschichten
W. Ramert:
Fahrzeuge im Strassenverkehr
Jugendgruppe Dieburg: Streifzug durch Hessen
Landesring Südwest:
- Mustersammlung Segelschiffe
- Mustersammlung heimische Tiere
Jugendgruppe Worms :
Der alternative Nobelpreis
M. Nagel:
Das Pferd: ein treuer Kamerad
J. Gunkel:
Licher Impressionen

Doch noch eine kleine Randnotiz:
Die Ausstellung ist allein den Briefmarkensammlervereinen von Ober-Mörlen, Friedberg und Lich zu verdanken, da sich die Organisatoren der Stadt im Vorfeld nicht gerührt haben und noch nicht einmal auf die  Anfragen unserer Vereine geantwortet haben. Gehört sich so etwas?? Nun über Stil in den Amtsstuben lässt sich streiten!

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Hermann Deninger – ein Philatelist aus Idstein

 Am 15. August findet wieder ein Vortragsabend der „Briefmarkenfreunde Idstein und Umgebung“ im Vereinslokal Hotel Felsenkeller, Idstein, Schulgasse 1, ab 19 Uhr 30  statt. Heinrich Mimberg, Sammlerfreund aus Frankfurt, bringt eine biografische Betrachtung über Hermann Deninger. Dieser war – neben vielen Ehrenämtern, die er innehatte – Konsul von Monaco und der erste Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten; er stammt aus der in Idstein ansässigen Gerberfamilie, die auch im Vereinslokal dokumentiert ist. Auch für heimatkundlich Interessierte gibt es bestimmt einige neue Erkenntnisse. Der Vortragende steht selbstverständlich im Anschluss an den Vortrag für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Wie immer sind nicht nur die Mitglieder des Vereins eingeladen, Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist – wie üblich - frei. Auch jugendliche Sammler sind gerne bei uns gesehen. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion wird in lockerer Runde über das Thema und Philatelie im allgemeinen gesprochen. Wer an diesem Termin verhindert ist, kann die Briefmarkenfreunde an einem der nächsten Vereinstreffen besuchen (9. September, 14. Oktober, jeweils ab 10 Uhr im Hotel Felsenkeller). Der nächste Vortrag ist für den 14. November eingeplant. Das Thema wird rechtzeitig in der Presse angekündigt.

 

Nähere Informationen gibt es beim Vereinsvorstand: Claus Leven, Vorsitzender, Idstein, Zuckerberg 2

Wolfgang Greiner, Schriftführer, Idstein, Grunerstr. 14

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Die Post während der Rheinlandbesetzung 1918 – 1930

 

Ein Besonderes Bonbon erwartet die Rheingauer Briefmarkenfreunde bei ihrem nächsten monatlichen Treffen
am Montag, den 2. Juli, um 19.00 Uhr im Vereinshaus, Kapellenstr. 4a  (Raum des Schachclubs)  in Geisenheim.

Der renommierte  Wiesbadener  Philatelist Franz Müller wird an diesem Abend über die Post während der  Rheinlandbesetzung zwischen 1918  und 1930 , der damaligen „Französischen Zone“ berichten und dabei  interessante und außerordentliche Belege seinen Zuhörern vorstellen . Zu dieser Veranstaltung sind, wie immer Gäste herzlich eingeladen.
Der nächste Tauschtag des Vereins im Haus der Jugend und Vereine in Eltville findet am Samstag, 14. Juli, um 17 Uhr statt. Bei diesen Veranstaltungen ist das Tauschen  von Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten möglich.

 

Kampfplakate aus der Rheinlandbesetzung

Vater Rhein gefesselt: Die Besetzung hat tiefe Wunden geschlagen,
aber wir haben es im 2. Weltkrieg nicht besser gemacht!

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Juli 2007: Stempel in privater Hand gefunden

Information des Vereins für Briefmarkenkunde Marburg:

In den vergangenen Tagen wurden von der Polizei in Sachsen-Anhalt  Utensilien zum möglichen Anbringen von Stempeln auf Marken gefunden und sichergestellt
Darunter befindet sich ein Gummistempel:

16 Marburg/Lahn 1, Kennbuchstabe m

Der Stempel besitzt eine leere Datumsbrücke, in die unterschiedliche Daten eingesetzt werden können. Es handelt sich um interessante Ersttagsdaten, wie aus der betr. Abbildung der Datumsangaben hervorgeht.

Wir danken an dieser Stelle dem Verein für Briefmarkenkunde Marburg 1892 e.V. für die vorliegende Information.
Die Stempeldaten umfassen die Zeit von 1949 - 1954. Eine  vorläufige Überprüfung der Daten hat ergeben, dass sie Ersttage von Werten der Posthornausgabe, der Heuss-Serie, der Sonderausgabe Marienkirche und von Wohlfahrtsmarken betreffen.

Vermutlich wurde der Stempel noch nicht benutzt.

 

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Bilder vom Tag der Briefmarke in Frankfurt

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Erfolgreiche Jugendarbeit in Rödermark

Briefmarken sind auch im SMS - Zeitalter cool

Unter dem Programm des hessischen Kultusministeriums "Öffnung der Schule" gestalteten Klaus Karius und Gabriele Pick erfolgreich das Projekt "Rund um die Briefmarke" an der Trinkbornschule in Ober-Roden. Jeden Dienstag in der 6. Stunde von 12.45 - 13.30 trafen sich die Kids in der AG (Arbeitsgemeinschaft) um Briefmarkensammeln kennen zu lernen.

Gabriele Pick, gleichzeitig Vereinsmitglied in Rödermark und Mitglied des Schulelternbeirates, und Klaus Karius hatten mit 10 oder 15 Teilnehmern gerechnet, doch dann bevölkerten 25 Kids den Projektraum und viele hatten schon ihre gesammelten Schätze mitgebracht - nur fünf Kinder hatten vom Briefmarkensammeln absolut keine Ahnung.

Frau Pick zeigt anhand einer Beispielsammlung wie man Albenblätter selbst gestalten kann.

Die Arbeitsgemeinschaft präsentiert die selbst gestalteten Marken zum "Stadtjubiläum".

Die beiden Philatelisten hatten einen Projektplan ausgearbeitet, mischten gekonnt Theorie und Praxis und brachten den Schülern den Umgang mit Briefmarken und Katalog nahe, besprachen die Bedeutung der Post und der Briefmarken und organisierten mehrere Malwettbewerbe in denen auch Sieger gekürt wurden. Platz eins ging an Aron Prusko, der eine Wohlfahrtsmarke mit einem brütenden Sperberpaar gezeichnet hatte, zweiter wurde Chris Constantin Müller mit dem Thema Muttertag und dritter Yoann Orantes, der mit dem gallischen Hahn deutsch-französische Freundschaftswerbung betrieb. Im August werden die von den Kindern gemalten Bilder zum 25-jährigen Stadtjubiläum Rödermark in einer Ausstellung gezeigt.

Für jeden gab es einen Preis!

Die Gewinner! Aufgabe war ein Markenentwurf zum Stadtfest "25 Jahre Stadt Rödermark"

An dieser Stelle sei den Initiatoren des Projektes, Gabriele Pick und Klaus Karius herzlich gedankt. Wir bedanken uns auch bei der Leitung der Trinkbornschule Ober-Roden für die freundliche Unterstützung des Projektes.

Klaus Karius, zieht folgendes Fazit:

Wir haben 5 neue Jugendliche für die Jugendgruppe gewonnen und ein Großteil der übrigen Schüler freut sich schon auf die Zeit nach den Sommerferien, weil sie zu unseren Gruppenstunden wegen anderer Aktivitäten in Sportvereinen, an Musikschulen oder wegen bevorstehender Kommunion verhindert sind.

Es hat Spaß gemacht, sonst würden wir keine Widerholung vorsehen!

Man braucht Zeit, Geduld und nach Möglichkeit eine breite Unterstützung durch Vereinsmitglieder und

eine Schule die mitmacht!

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Briefmarkensammlerverein Gießen 120 Jahre alt


„Mitglieder pflegen Kontakte auf der ganzen Welt“, so beginnt eine ganzseitige interessante Reportage über die Geschichte des  120-jährigen Jubiläumsvereins im „Giessener Anzeiger“ vom  5. Oktober 2007.  Mit einer Briefmarken- und Ansichtskartenschau in der Galerie „Neustädter Tor“ feierte der traditionsreiche Verein sein Jubiläum: „Erleben Sie mit dem Gießener Briefmarkensammlerverein eine Reise zu dem Gießen vergangener Tage mit Briefmarken und Ansichtskarten von damals und heute.“
Unser Vorstandsmitglied H. Köhler, Ehrenvorsitzender des Vereins, hat die 120-jährige Geschichte des Vereins festgehalten.  Dies war keine leichte Aufgabe, da die gesamten Vereinsunterlagen im Bombenhagel des 2. Weltkrieges und beim Einmarsch der Amerikaner verloren gingen.  Nach einer Anzeige im „Giessener Anzeiger“ vom 1. 10. 1887: „Verein für Briefmarkenkunde, Gießen, Montag Abend 8 ½ Uhr, Postkeller“ bestand der Verein schon  zu dieser Zeit. Er war sehr rührig und veranstaltete schon  1921 eine Briefmarken- und Notgeldausstellung, die GIBANA, und führte 1924 den Bundestag der Vereinigung „Kosmopolit“ durch, deren Sekretär  Hans Eidmann, einer der großen Giessener Sammler, war.


Im Dritten Reich erwuchsen dem Verein gleich zwei Konkurrenten, der Philatelistenverein und die KdF-Sammlergruppe. Dies waren jedoch „Eintagsfliegen“, und nur der traditionelle Briefmarkensammlerverein konnte sich am 5. Juni 1946 mit anfänglich 39 Sammlern wieder konstituieren. Es wurden in der Folgezeit viele Briefmarkenschauen durchgeführt; der jährliche Großtauschtag hat sich zu einem Sammlermagnet in Mittelhessen und darüber  hinaus  entwickelt. 1960 wurde eine Sammlergruppe im benachbarten Lich ins Leben gerufen, die seit 1983 ein erfolgreicher selbständiger Verein ist. Neben vielen philatelistischen Veranstaltungen richtete der Verein 1952  zum 65-jähriges Jubiläum und 1987 zum 100-jährigen Bestehen den Landesverbandstag  aus und 1998 zum 750-jährigen Stadtjubiläum von Gießen eine Ausstellung zur Stadt- und Postgeschichte im nun abgerissenen Stadthaus. Der Verein Gießen hat im Landesverband immer eine große Rolle gespielt. Auf der konstituierenden Sitzung des Verbandes am 9. August 1947 in Frankfurt (Schneiderinnungsheim) wurde Herr Simon (1. Vorsitzender) in den Vorstand  gewählt; nach dessen Tod wurde H. Köhler in den Vorstand des Landesverbandes berufen, dem er heute noch angehört.

Der Verband wünscht dem Briefmarkensammlerverein Giessen weiterhin alles Gute für die Zukunft.   

 

Im  Postkeller zu Gießen wurde der Verein vor 120 Jahren gegründet ...oder ist er noch älter?
Der Gießener Anzeiger (5. Oktober 2007) widmete dem Verein eine ganze Seite - eine gelungene Reportage!

 

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Verein für Briefmarkenkunde Aschaffenburg feiert 100 -jähriges Jubiläum


Am 11. 11. 2007 feierte der Verein für Briefmarkenkunde e. v. 1907 Aschaffenburg sein 100-jähriges Bestehen im Renaissance-Schloss Johannisburg. Zu diesem Jubiläum richtete der Verein den „Tag der Briefmarke“ aus  und feierte gleichzeitig sein 100-jähriges Jubiläum mit einer Briefmarkenschau im  Ridlingersaal des Schlos-ses.
Trotz schlechten Novemberwetters und Karnevalsauftakt wurde die Veranstaltung gut angenommen. Herr E. Schilling, seine Vor-standskollegen und die anwesenden Mitglieder  konnten  Oberbürgermeister Klaus Herzog als Schirmherr und  Prof. Dr. E. Mörschel, Harry Kollatz, Dr. Loske (mit Gattin)  und Herrn Rüttiger (mit Gattin)  als Vertreter des Verbandes begrüßen; Herr Bellgardt besuchte die Ausstellung als Vorsitzender der ARGE „Tag der Briefmarke“.
Besser als Herr E. Schilling in seinem Grußwort  kann man die Chronik des Vereins nicht einleiten: Ein Traditionsverein feiert sein einhundertjähriges Bestehen. 100 Jahre Verein für Briefmarkenkunde e. V. 1907 Aschaffenburg sind wirklich eine lange.

Zeit, und sicher hätte der Verein als solcher viel zu erzählen, wenn er aus Fleisch und Blut wäre, denn er hat die Kaiserzeit, den 1. Weltkrieg, die Weimarer Republik mit Inflationszeit, das unsägliche 3. Reich mit dem Zusammenbruch, aber auch den Wiederaufbau  nach dem 2. Weltkrieg überlebt und ist auch im Jahr 2007 noch recht lebendig.Nach der feierlichen Eröffnung der Ausstellung schloss sich ein Gang durch die Ausstellung an, die von  der Sammlung zum Tag der Briefmarke über Ansichtskarten bis zur Heimatphilatelie alles zeigte, was Philatelie zu bieten hat und die Besucher zu lebhaften Diskussionen anregte. Wer dann noch Kondition hatte,  konnte sich die bayerische Staatsgemäldesammlung (z. B. Lucas Cranach d. Ä.) und die wohl einmalige Korkmodellsammlung antiker Gebäude  ansehen oder auch einen Spaziergang  durch das „bayerische Nizza“ machen.

Wir wünschen dem Verein, der mich besonders durch seine Vortragsabende mit sehr gutem Besuch begeistert hat, für die Zukunft viel Erfolg.

Schloss Johannisburg

Nach der Eröffnung der Ausstellung

Herr Schilling im Pressegespräch

Guter Besuch von Jung und Alt

Dr. J. Loske, Regionalvertreter Rheinhessen

Man ist zufrieden: E. Schilling und M. Jakob

Tausch von Belegen zum Tag der Briefmarke

Beleg zum Tag der Briefmarke

Sonderstempel

 

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Briefmarkenfreunde Kinzigtal 60 Jahre

Am 1. Dezember 2007 feierten die Briefmarken-freunde Kinzigtal ihr 60-jähriges Bestehen mit einem Festabend im Bürgerhaus der Stadt Wächtersbach. Nach der Begrüßung der Gäste und Mitglieder des Vereins gab Herbert Fischer, der Vorsitzende, einen Überblick über die Geschichte des Vereins; den Festvortrag mit dem Thema „Vom Boten zur Reichspost“  hielt E. Mörschel.
Seit Sommer 1946 trafen sich die Briefmarkenfreunde von Salmünster in lockerer Runde im Gasthaus „Zum Schützen“ zum Tausch. Am 10. Dezember 1947 wurde diese Tauschrunde in der Gründungsversammlung des Vereins, der zuerst den Namen „Briefmarken-freunde Salmünster - Bad Soden“ trug, legalisiert. Nachdem die Führung des Vereins nach Wächtersbach gezogen war, wurde der Verein in „Briefmarkenfreunde Kinzigtal“ (Sitz Wächters-bach) umbenannt. Heute ist der Verein ein Großverein, der  philatelistische Stützpunkte im gesamten Kinzigtal besitzt, in Bad Orb, Langenselbold, Wächtersbach und Salmünster-Bad Soden. 1997 richtete der Verein zum 50-jährigen Bestehen den  Landesverbandstag in

 

der Klosterberghalle in Langenselbold aus, 1998 den Tag der Briefmarke unter dem Motto „Währungsreformen in Deutschland“, in Bad Orb und im gleichen Jahr die Landesverbands-ausstellung „Hessen-Thüringen“, wiederum in Langenselbold. Neben diesen großen Ereignissen beteiligte sich der Verein an kommunalen Aktionen (Altpapiersammelaktion), an  Jubiläen, wie dem 25-jährigen Bestehen von Brachttal (1999), und warb durch kleinere Briefmarkenschauen  und Ausstellungen in Sparkassen Mitglieder.

Während der Jubiläumsfeier wurde auch das älteste Mitglied des Vereins geehrt: Rudolf von Kutzleben ist seit dem 1. Dezember 1957 Vereinsmitglied und heute 92 Jahre alt. Der Landesverband wünscht dem Jubilar Gesundheit und noch viele aktive Jahre mit seinem Hobby. Annette Fischer erhielt die Verdienstmedaille des Vereins in Bronze und Peter Kraft die in Silber.

Der  Landesverband wünscht den  Briefmarkenfreunden Kinzigtal   weiterhin alles Gute und ein gut gedeihendes Vereinsleben.

 

Ehrung von verdienten Vereinsmitgliedern

Herr Matzke beim Abstempeln der Sonderumschläge

 


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