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Archiv: Das Jahr 2008 in Wort und Bild

Dieter Hartig kandidiert als FIP - Direktor   (FEPA News, Dez. 2007)
25 Jahre Briefmarkenfreunde Vogelsberg 
Der Verband trauert um Helmuth Günnemann (+23.1.2008)
60. Verbandstag des Verbandes der Philatelisten-Vereine Hessen, Rhein-Main-Nahe e. V. 06. April 2008
6. - 15. Juni: Hessentag 2008 in  Homberg (Efze)
Verein für Briefmarkenkunde 1878 e.V. Frankfurt am Main 130 Jahre alt
Aktionstag „Philatelie trifft Archäologie“
Reiner Wyszomirski  ist 75!
Verein für Briefmarkenkunde "Fuldensia" mit neuen Vorstand
IMOS-Reise  zur „PRAGA – 08“ und „WIPA -  08“

 


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Dieter Hartig kandidiert als FIP - Direktor   (FEPA News, Dez. 2007)

Die FEPA News Nr. 12 (Dez. 2007) berichten, dass Dieter Hartig, unser BDPh-Präsident als Kandidat der FEPA für einen der Direktor-Posten der FIP vorgeschlagen ist.
Die FEPA ( Federation of European Philatelic Associations) ist der  Verband der Europäischen Philatelie-Verbände, die FIP, die Federation International de Philatélie,  der Philatelie-Weltverband.

 Die FIP wird von einem Präsidenten geleitet, dem drei Vize-Präsidenten und vier Direktoren beistehen. Sektionsleiter sind für die einzelnen Gebiete der Philatelie wie Postgeschichte, Thematische Philatelie oder Fälschungen verantwortlich.
Präsident der FIP ist  der in Deutschland und besonders im Saarland  gut bekannte Joseph (Jos) Wolff aus Luxemburg, der auch Mitglied des BDPh ist. Schon durch die persönliche Bekanntschaft, Achtung und Freundschaft dürfte sich  ein gutes Arbeitsklima entwickeln.

Dieter Hartig ist seit 50 Jahren Briefmarkensammler,  seit 1979 Mitglied im BDPh und schon 28 Jahre Vorsitzender des Vereins Büdingen.


1993 wurde er stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Philatelisten-Vereine Hessen-Rhein-Main-Nahe e. V. ; von 1996 - 2001 war er Vorsitzender unseres Verbandes, bis er  im Jahr 2001 in Bad Dürkheim zum Präsidenten des BDPh gewählt und  2005 wiedergewählt wurde.


Seit 2002 ist D. Hartig ebenfalls Vorsitzender des Vorstandes der "Stiftung zur Förderung der Philatelie  und Postgeschichte".

 

 

Wir drücken Dieter Hartig die Daumen für seine FIP-Kandidatur und hoffen, dass er nicht nur bei den europäischen Delegierten Unterstützung findet.

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25 Jahre Briefmarkenfreunde Vogelsberg 

Am 13. Januar  feierten die Briefmarkenfreunde Vogelsberg in Anwesenheit zahlreicher Mitglieder  und Persönlichkeiten des kulturellen und öffentlichen Lebens  im prachtvollen Rokokosaal des Hohhauses in Lauterbach ihr  25-jähriges Jubiläum.
Bürgermeister R.-A. Vollmüller  überbrachte die Glückwünsche der Kreisstadt Lauterbach, 1. Kreisbeigeordneter G. Ruhl die des Kreises und B. Höhl gratulierte im Namen der Sparkasse Oberhessen, die die Vereine der Region großzügig unterstützt. Der Landesverband und der Hessische Jugendring waren durch den Vorsitzenden Prof. Dr. E. Mörschel, G. Göbl (2. Vorsitzender) und M. Schmidt (LR Hessen) vertreten. Die Feierstunde wurde durch  Klavierstücke von Schubert, Debussy und Beethoven würdig umrahmt.

H.-J. Schalda, der 1. Vorsitzende, gab einen kurzen Rückblick über die Geschichte und Aktivitäten des Vereins. Philatelistisch ist der Verein in den Städten Lauterbach, Schlitz und Salzschlürf zu Hause. Die Vereinsgründung vor 25 Jahren und wurde durch den Hessentag in Lauterbach 1983 angeregt. Seit dieser Zeit hat der Verein viele Ausstellungen organisiert, zum Stadtfest/Töpfermakt das „Phila-Cafe“ ins Leben gerufen, zum 10-jährigen Bestehen den Landesverbandstag nach Lauterbach geholt und durch Sonderstempel die Region „Vogelsberg“  bekannt gemacht.

 

Etwas Besonderes war der Festvortrag von Prof. Dr.  Karl-August Helfenbein (Vorstand des Hohhausmuseums), den wir in den nächsten Verbandsnachrichten veröffentlichen.
Für eine besondere Überraschung sorgte Bürgermeister  Vollmöller und Stadtverordnetenvorsteher P. Pietsch, als sie H.-J. Schwalda,  K.-H. Beier und H. W. Füg die Landesehrenbriefe für ihr ehrenamtliches Engagement überreichten. Der Landesverband gratuliert hierzu recht herzlich

Die Briefmarkenausstellung im Hohhausmuseum stellte die Geschichte des Vereins dar, und zeigt Auszüge der Heimatsammlung Lauterbach, Ansichtskarten  aus dem Vogelsbergkreis und Länder- und Motivsammlungen der Mitglieder. Sie war noch bis zum 17. Februar  im Hohhaus-Museum zu sehen.

Als besonderes Schmalkerl zur Jubiläumsveranstaltung gab es einen Sonderumschlag der Aländischen Post mit Briefmarkenmotiv der Türme aus Lauterbach; die Teilnehmer der Festveranstaltung  haben den Brief mit dem obligatorischen Umweg über Mariehamn inzwischen erhalten.

Zum Jubiläum gratuliert der Verband und wünscht dem Verein in Zukunft ein gutes Gedeihen.

 

Impressionen zum Jubiläum

Vorsitzender H.-J. Schalda begüßt die Gäste

               Verleihung der Landesehrenbriefe an: K. H. Beier, H. W. Füg
und H.-J. Schwalda (Mitte, links Bürgermeister
Vollmöller, rechts Stadtverordneten-vorsteher P. Pietsch.

   

Prof. Dr. K.-A. Helfenbein bei der Laudatio

Philatelistenfreunde aus Rudolstadt/Thüringen

G. Göbl und Prof. Dr. Helfenbein in angeregendem Gespräch

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Der Verband trauert um Helmuth Günnemann (+23.1.2008)

Am 23. Januar 2008  verstarb nach kurzer schwerer Krankheit Helmuth Günnemann (*27.9.1948), der Vorsitzende  des Vereins für Briefmarken- und Münzenkunde Biblis,  im 60. Lebensjahr. Der Landesverband trauert mit seiner Witwe, seinen Angehörigen und seinen Vereinsfreunden.
Sechs Jahre nach der Gründung wurde Helmuth Günnemann zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt, dem er zweiundzwanzig Jahre vorstand.  Er führte den Verein mit vollem Engagement und wirkte weit über die Grenzen von Biblis hinaus. Unter seiner  Regie organisierte der Verein allein drei  Rang-3-Ausstellungen, 1990, 1995 und 2000, und eine jährliche Briefmarkenschau im November. Ein Ausstellungskatalog der BIBRIA wurde mit dem  Schlemmer-Preis ausgezeichnet.  Helmuth Günnemann  beteiligte sich mit seinem Verein aktiv an Veranstaltungen der Gemeinde,

 

wie dem Gurkenfest, und organisierte Ausflüge und Feste für die Mitglieder.

Er liebte insbesondere die thematische Philatelie. Es war wohl ein Glücksfall, dass seine Gattin ebenfalls Briefmarken sammelt; so konnten sie gemeinsam im Verein viele Ideen verwirklichen und auch zusammen    viele Briefmarkenausstellungen besuchen, auf denen Helga Günnemann ihr hochdekoriertes Exponat „Boxer sind Hunde.. “ausstellte.


Wir werden seine Herzlichkeit, seine Freundlichkeit und seinen trockenen Humor vermissen. Der Landesverband und der Verein für Briefmarken- und Münzenkunde Biblis werden Helmuth Günnemann in ehrender Erinnerung behalten.

 

Der Verband der Philatelisten-Vereine Hessen, Rhein-Main-Nahe e. V. trauert um Helmuth Günnemann, den Vorsitzenden des Vereins für Briefmarken- und Münzenkunde Biblis.

Helmuth Günnemann mit seiner Gattin bei einer Vereinsfeier - eine Erinnerung an glückliche Tage

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Einladung zum 60. Verbandstag des Verbandes der Philatelisten-Vereine
Hessen, Rhein-Main-Nahe e. V.
06. April 2008
im Bürgerhaus Kronepark, Bensheim-Auerbach, Darmstädter Str. 166

Der Vorstände des Verbandes und des Vereins für Briefmarkenkunde Bensheim laden hiermit zum 60. Verbandstag und Vereinsjubiläum herzlich ein.

Veranstaltungsfolge:

Samstag, 05. April 2008

12.00 Uhr                   gemeinsames Mittagessen (Parkhotel Krone, Darmstädter Str. 168)
(direkt neben Bürgerhaus, gleicher Parkplatz)

13.30 Uhr                   Sitzung des erweiterten Vorstandes des Verbandes der Philatelisten-
Vereine Hessen, Rhein-Main-Nahe e. V. , Parkhotel Krone

17.30 Uhr                   Podiumsdiskussion "Das Ehrenamt" zum 60-jährigen Jubiläum des Vereins, u. a. mit H. Janssen (BDPh), Dr. M. Meister (MdB)

20.00 Uhr                   Buffet - Gemütliches Beisammensein mit Vereinsmitgliedern
(Einladung des Vereins für Briefmarkenkunde Bensheim)

 

Sonntag, 06. April 2008

10.00 Uhr                   60. Verbandstag des Verbandes der Philatelisten-Vereine Hessen,
Rhein-Main-Nahe e. V. im Bürgerhaus Kronepark, Bensheim-Auerbach
Sonderstempel,  Briefmarkenschau

10.00 Uhr                   Kulturelles Programm: Besuch des Fürstenlagers
(Anmeldung erwünscht)

14.00 Uhr                   Vortrag: Aufbewahrung von Briefmarken und Belegen: Erhalten Sie
Ihre Schätze  (Prof. Dr. E. Mörschel)

                                   Das Erlebnisteam Philatelie kommt

 

Geschäftsstelle:         Jörg-Ulrich Hübner
Mierendorffstr. 9
64625 Bensheim
T: 06251-76349

 

Tagesordnung
des 60. Verbandstages am  06. April 2008, 10.00 Uhr
im Bürgerhaus  Kronepark, Bensheim-Auerbach, Darmstädter Str. 166
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  1. Eröffnung des Verbandstages, Begrüßung der Gäste
  1. Grußworte der Gäste an die Teilnehmer des 60. Verbandstages
  1. Genehmigung der Tagesordnung; Genehmigung des Protokolls des 59. Verbandstages (veröffentlicht in den Verbandsnachrichten Nr. 155 (2007), S. 5 - 11)
  1. Philatelistischer Vortrag:  Jugendarbeit in Verein und Schule (Helma Janssen, BDPh)
  1. Jahresberichte und Aussprache zu den schriftlich vorliegenden  Jahresberichten
    1. des Vorsitzenden
    2. des Schatzmeisters
    3. der Stellenleiter
    4. der Regionalvertreter
    5.  Bericht der Kassenprüfer
  1. Entlastungen
    1. des Schatzmeisters
    2. des Vorstandes
  1. Ehrungen
    1. Vergabe der Verbandsverdienstmedaillen und BDPh Ehrungen
    2. Sonstige Ehrungen und Auszeichnungen, Ehrenmitgliedschaft
  1. Wahlen

8.1. Wahl des Wahlvorstandes
8.2. Wahl des Vorsitzenden
8.3 Wahl der Stellvertretenden Vorsitzenden
8.4. Wahl eines Geschäftsführers
8.4 Wahl des Schatzmeisters
8.5 Wahl der Stellenleiter
Forschung und Literatur
Öffentlichkeitsarbeit - Homepage
Fälschungsbekämpfung
Sammlerschutz
Ausstellungswesen
Redakteur der LV-Nachrichten
Steuern
Jugend
8.6. Kassenprüfer und Stellvertreter
8.7. Kuratorium der Verleihung der LV-Medaille

  1. Vorstellung des Etats für das Jahr 2009
  1. Beschlüsse zur Änderung der Verbandssatzung

10.1. Änderung des § 4 (2) - (Antrag des Vorstandes)
10.2. Änderung der § 7, 9, 11, 12 - (Antrag VfB Mainz)

  1. Wahl der Orte für
    1. Verbandstage
    2. "Tag der Briefmarke"
    3. Rang 3/2 Ausstellungen
  1. Behandlung von Anträgen
  1. Verschiedenes

Um 14.00 findet im Rahmen des Verbandstages  ein Vortrag von Prof. Dr. E. Mörschel statt:

Aufbewahrung von Briefmarken und Belegen: Erhalten Sie Ihre Schätze!

Bitte informieren Sie Ihre Mitglieder über diesen Vortrag; Gäste sind herzlich willkommen.

Änderungen und Ergänzungen vorbehalten

Anträge zum Verbandstag und zu Ehrungen sind spätestens zwei Wochen vor dem Verbandstag  beim Vorsitzenden  schriftlich einzureichen.

Über Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen zum Verbandstag in Bensheim - Auerbach würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Gez.:   Erhard Mörschel
(Vorsitender )

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6. - 15. Juni: Hessentag 2008 in  Homberg (Efze)

Wer märchenhafte Feste mag, der kommt zu uns zum Hessentag!
Der Hessentag ist die Grossveranstaltung im Sommer in Hessen. Regierungsbehörden, Handwerk, Handel, Kirchen, Bundeswehr, Polizei, Rundfunk, Fernsehen und Vereine präsentieren sich eine Woche in ihrer ganzen Vielfalt. 
Alleine schon die Fachwerkstadt Homberg mit der schon von weitem sichtbaren Burg Hohenburg ist sehenswert.

Wir Briefmarkensammler, der Landesring Hessen der Philatelistenjugend und der Landesverband Hessen, Rhein-Main-Nahe sind mitten drin auf der Hessentagsstrasse (Ostpreussenstrasse/Strasse der Polizei) zusammen mit dem Erlebnisteam "Philatelie" der Deutschen Post.
Dort erhalten Sie einen Plusbrief zum Hessentag, Sonderstempel, und zwei Plusbriefe-individuell.  Täglich ist "was los"! Spiele, ein Glücksrad, ein Quiz rund um die Briefmarke und der schon bekannte Briefmarkenpool warten auf kleine und große Besucher.
Bestellt werden kann der Plus-Brief zum Preis von 2.- € zuzüglich Porto bei M. Holzmann, schreberstr. 24, 67551 Worms oder über Mail (Holzmann@dphj.de.

   
Plusbrief und Sonderstempel Es war viel zu tun für das Erlebnisteam
Haben wir was gewonnen? Die Trachten müssen oben sein! Ein Pool ohne Wasser: jeder darf 30 Briefmarken fischen!
   


Anfahrt zum Hessentag:
Mit der Bahn: Bis Wabern und dann mit Shuttle-bussen zum Hessentag.

Mit dem Auto:
Aus Richtung Süden (Frankfurt-A5, Alsfeld, Schwalmstadt): Bundesstrasse 254 auf Parkplätze P2
Von Osten (A7-Kassel-Fulda) auf die B 323, Parkplätze P4 oder Weiterfahrt auf Parkplätze P2 (B254 nach Norden)
Unser Stand ist von den Parkplätzen P2 auf der Hessentagsstrasse direkt  zu erreichen. 

Auch diese Plusbriefe-individuell vom 50-jährigen Jubiläum des Landesringes Hessen der DPhJ können sie erwerben.

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Verein für Briefmarkenkunde 1878 e.V. Frankfurt am Main 130 Jahre alt

Am 6. Juni 2008 feierte der älteste Verein unseres Verbandes, der Verein für Briefmarkenkunde Frankfurt, mit Gästen aus nah und fern, sein 130-jähriges Bestehen im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Schaumainkai.
Nach Grußworten von Dr. Gold, dem Leiter des Museums, D. Hartig (Präsident des BDPh) und Prof. Dr. E. Mörschel (LV Hessen, Rhein-Main-Nahe) entführte W. Maassen die Gäste in seinem Festvortrag in die Anfänge der Philatelie und der ersten Jahrzehnte des Briefmarkensammlervereins.

Zum Jubiläum präsentieren die Mitglieder des Vereins eine abwechslungsreiche Briefmarkenschau unter dem Motto "Juwelen der Philatelie", die noch bis zum 15. Juni im Museum für Kommunikation zu sehen ist.
Bayern ist durch die "Ziffern im Quadrat" vertreten, Sachsen durch die berühmten "Sachsen-Dreier ";  ebenso sehen Sie Marken und Belege des Norddeutschen Postbezirks, der Französischen Besatzungszone, der Bundesrepublik Deutschland (1949 - 1952) und vom Berlin des Jahres 1945.
Die Sammlungen beschränken sich nicht nur auf Deutschland; das Nachbarland Österreich ist ebenso vertreten, wie seltene Ländersammlungen von der Dominikanischen Republik und El Salvador. Thematische Sammlungen behandeln die so unterschiedlichen Gebiete  "Protestantismus" und "Eiskunstlauf". "Last not  least" fehlen nicht die lokalgeschichtlichen Sammlungen von Frankfurt/M..

Impressionen der Jubiläumsfeier

   

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Aktionstag „Philatelie trifft Archäologie“

am 20. Juli 2008 im Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg

Für den 20. Juli 2008 lädt das Römerkastell Saalburg in Bad Homburg v.d.H. von 10.00 bis 17.00 Uhr zu dem Aktionstag „Philatelie trifft Archäologie“ ein.
Der Aktionstag findet im Rahmen der Sonderausstellung „Welterbe per Post – der Limes und andere Unesco-Welterbestätten auf Briefmarken“ statt, die noch bis 3. August 2008 zu sehen ist.
Mit einem abwechslungsreichen Programm werden Briefmarkenfreunde und solche, die es werden wollen, angesprochen. Auf ihre Kosten kommen auch Interessierte am Erbe der Menschheit, Liebhaber von künstlerischen Darstellungen im Kleinformat und Kinder, die spielerisch mit dem Thema „Briefmarke“ umgehen möchten.
Anlass für die Ausstellung war die Herausgabe der Sondermarke „Limes“ aus der Serie „Weltkulturerbe der Unesco“, die inzwischen zu Deutschlands schönster Briefmarke 2007 gewählt wurde. Der Briefmarkenblock bildet den Verlauf des Limes ab, die Marke selbst das Eingangstor der Saalburg. Die offizielle Präsentation fand – stellvertretend für alle Orte am 550 Kilometer langen Welterbe Limes – am 5. Oktober 2007 in der Saalburg statt.

 Das Programm
Eine Sonderpostfiliale hält für Briefmarkensammler einen Sonderstempel bereit
, dazu eine Auswahl an Sondermarken und sonstigen philatelistischen Produkten. Für alle, die noch Interesse an der vergriffenen Sondermarke „Limes“ haben, wird noch eine begrenzte Anzahl zum Kauf angeboten.
Wie Nachrichten befördert wurden, als es noch keine Briefmarken gab, berichtet Prof. Dr. Erhard Mörschel, Vorsitzender des Verbandes der Philatelisten-Vereine Hessen, Rhein-Main-Nahe e.V., in seinem Vortrag „Vom Boten zur Reichspost – Kommunikation von der Antike bis zum Beginn der Neuzeit“.
Der Verband ist der Saalburg bei der Organisation der Veranstaltung behilflich, so auch die „Jungen Briefmarkenfreunde Hessen“ (Landesring Hessen der Deutschen Philatelistenjugend). Sie erfreuen die Kinder mit Basteln, Gewinnspielen und Mitmachaktionen. Die Besucher können sich mit Informationsmaterial versorgen und in philatelistischen Fragen beraten lassen. Darüber hinaus wird eine Briefmarkensammlung zum aktuellen Thema "Olympische Spiele" gezeigt.

 An diesem Tag gibt es noch einmal die Gelegenheit, die Sonderausstellung in Führungen kennenzulernen. Außerdem werden Führungen durch das Kastell und zum Limes angeboten.

 Der Eintritt kostet 3,00 Euro für Erwachsene, 2,00 Euro für Kinder, 7,50 Euro für Familien. Die Führungen sind an diesem Tag kostenlos. Das Kastell ist von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Das Museumscafé Taberna bietet von 10.00 bis 18.00 Uhr römische Gerichte und auch Speisen von heute an.

 Nähere Informationen zur Sonderausstellung siehe www.saalburgmuseum.de unter „Sonderausstellung“

 

   

Ausstellung
„Welterbe per Post – der Limes und andere Unesco-Welterbestätten auf Briefmarken“ (noch bis 3. August 2008)

Anfahrt:
Autobahn A5, Ausfahrt Nr. 16, Friedberg-Freizeitpark Lochmühle; folgen Sie dann der Beschilderung.
Obwohl die Saalburg zum Weltkulturerbe Limes gehört und das  einzige rekonstruierte römische Kastell ist, wird an der Autobahnabfahrt  nicht auf dieses archäologische Juwel unseres Kulturerbes hingewiesen! Es ist ein Publikumsmagnet, ein Besuch lohnt sich immer!

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Reiner Wyszomirski  ist 75!

„Der Verband der Philatelistenvereine Hessen, Rhein-Main-Nahe e. V. gratuliert Reiner Wyszomirski nachträglich herzlich zu seinem 75. Geburtstag und wünscht ihm und seiner Familie alles Gute.
Reiner Wyszomirski wurde 1933 in Königsberg/OPr. geboren und begann mit sechs Jahren Briefmarken zu sammeln, ein Hobby, dem er bis heute aktiv die Treue gehalten hat. Nach dem 2. Weltkrieg half R. Wyszomierski  bei Briefmarkenhändlern in Coburg  (1945/46) und  in Frankfurt (1947/50) aus und eignete sich so ein vertieftes Wissen  der Philatelie an.
Seine erste Liebe war  die „Thematische Philatelie“; seine Sammlung „Berühmte Männer“ stellte er auf der DEBRIA (1950) in Leipzig und auf der NAPOSTA 1951 in Wuppertal mit Erfolg aus. Er begann,   thematische Fachartikel in den damals bekannten philatelistischen Zeitschriften „Globus“, „Sammler-Dienst“ und „Sammler-Lupe“ zu veröffentlichen und war 1958/59  Leiter der Motiv-Sammler-Gilde  Frankfurt.
Ab Mitte der 50er  Jahre widmete er sich besonders dem nach dem 2. Weltkrieg neu entstandenen Sammelgebiet „Berlin“, das besonders im Kalten Krieg zwischen Ost und West im politischen Brennpunkt  stand. Grundstock war eine für dreihundert DM – damals viel Geld für einen jungen Mann - erstandene Sammlung von Berlin-Belegen zum Postkrieg und zur Luftbrücke.  Für sein postgeschichtliches Exponat „Berlin, Schicksalsjahre einer Stadt“, das insbesondere die Kommunikation in den ersten  schweren  Jahren der geteilten Stadt behandelt,  wurde R. Wyszomierski 1997 mit der Aenne-Weiss-Medaille des Verbandes der Philatelisten-Vereine Hessen, Rhein-Main-Nahe ausgezeichnet. Sein Interesse und Engagement für Berlin zeigt sich auch seit 1976 im Vorsitz  der „Arbeitsgemeinschaft Berlin“.
1974 gründete er zusammen mit interessierten Philatelisten in seinem „neuen“ Heimatort  den  Briefmarkensammlerverein Langen, dessen Vorsitzender er noch heute ist. Anlass waren philatelistische Vorträge von  J. Frey und H.-W. Bosserhof in der Volkshochschule von Langen. 1993 wurde R. Wyszomirski auf Empfehlung  von Herrn A. Schürgers in den Vorstand des Vereins für Briefmarkenkunde 1878 Frankfurt am Main gewählt, dessen  Vorsitz er 1997 übernahm. In diesem Jahr führt er den Traditionsverein zusammen mit seinen Vorstandskollegen  in das 130. Jubiläumsjahr.
Seine überregionalen Aktivitäten, insbesondere seine Verdienste als Pressesprecher der NAPOSTA, seine Wortgewandtheit und Durchsetzungsfähigkeit  rückten ihn in den Blickpunkt des BDPH   und ließen ihn 1978 Bundesstellenleiter für Öffentlichkeitsarbeit unter dem damaligen Präsidenten Jaeger werden, ein Amt, das R. Wyszomierski auf den Leib geschneidert war, und das er bis 1991 bekleidete;   auf dem Bundestag in Leipzig 1997 setzte er sich gegen drei Gegenkandidaten durch und leitete das Resort „Öffentlichkeitsarbeit“ bis zum Jahr 2005.
Die Mitgliederwerbung lag und liegt ihm besonders am Herzen;  er initiierte die Aktion „Neues Mitglied“, das BDPh Gewinnspiel, und brachte den BDPh mit  Sonderschauen  „Von der DM zum Euro“, der Aktion „Hochwasserhilfe“, Briefmarkenübergaben und Fernseh- und Pressegesprächen in die Öffentlichkeit. Er setzte sich für die Direktmitgliedschaft ein und die Einführung der Gold-Card. Ein besonderer Höhepunkt war die Organisation des Deutsch-Österreichischen Philatelistentages in Bad Reichenhall 2006, der allen Besuchern in bester Erinnerung bleiben wird.
Wir wünschen Reiner  Wyszomirski für die weitere Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und Schaffenskraft: Ad multos annos, Reiner“,  wie Wolfgang Maassen in der „Philatelie“ es so treffend formuliert hat.

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Verein für Briefmarkenkunde "Fuldensia" mit neuen Vorstand

Der Verein für Briefmarkenkunde "Fuldensia" Fulda e. V. wählte auf der Hauptversammlung am 3. April 2008 ein neues Vorstandsteam.
Als 1. Vorsitzender wurde G. Büttner gewählt, dem  L. Zilliken (2. Vors.), B. Schramm (Kassierer), J. Jahn (Schriftführer) und E. Müller(Jugendwart) zur Seite stehen.

Der Verband wünscht dem neuen Vorstand alles nur erdenklich Gute in der Führung des Traditionsvereins!

Aktivitäten des Vereins:

Schnuppermitgliedschaft: Neumitglieder im ersten Mitgliedsjahr kostenfrei! Herr R. Ebert wird die Patenschaft und die Kosten von Neumitgliedern für ein Jahr übernehmen: Herzlichen Dank für diese Aktion!

Termine:
10. August 2008, 14 Uhr: Führung durch den Schlossgarten von Adolfseck, gemütliches Beisammensein. Anmeldung bei J. Auth (Tel.: 06655-5377)

23. - 28. Sept. 2008: Fuldensia im Kongresshotel Esperanto
Briefmarkenschau der Fuldensia zusammen mit der Forschungsgemeinschaft Polizeiphilatelie.

23. November 2008: Vorankündigung der Fahrt zur Briefmarkenbörse in Sindelfingen. Abfahrt 6 Uhr, Ochsenwiese. Anmeldung bei J. Auth (Tel.:06655-5377).
Es wird für die Telnehmer ein Frühstück vorbereitet.
Fahrtkosten: Mitglieder: frei - Nichtmitglieder: 12 €

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IMOS-Reise  zur „PRAGA – 08“ und „WIPA -  08“

 Prag – Krakau – Wien  11. – 19.September 2008

Es sind noch Plätze frei auf der IMOS-Reise zu den Briefmarkenausstellungen in Prag und Wien - auch Nichtmitglieder der IMOS (Internationale Motivgruppe Olympiaden und Sport) können mitfahren.

Anmeldung bei: Dieter German, Postfach 1128, Großkrotzenburg
Tel.: 06186-201487, Fax: 06186-201551

Reiseprogramm:

 1. Tag - Donnerstag 11. 09. 2008

Hinreise nach Prag.
Abfahrt in Großkrotzenburg  07:00 Uhr oder nach Vereinbarung über die Autobahn Würzburg – Nürnberg – Pilsen nach Prag.
Abendessen und Übernachtung im Hotel.

 2. Tag - Freitag 12.09.2008

Besuch der  Internationalen Briefmarkenausstellung „PRAGA  - 08“. Ansonsten  steht der heutige Tag zur freien Verfügung. Entdecken Sie Prag auf eigene Faust und genießen Sie Ihren Aufenthalt bei einem Bummel durch die Altstadt oder nutzen Sie die Zeit für eine Schifffahrt auf der Moldau.
Abendessen und Übernachtung im Hotel

 3. Tag - Samstag 13.09.2008

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen geführten Stadtrundgang durch Prag.
Sie sehen den eindrucksvollen Veitsdom, die Prager Burg, das pitoreske Goldmachergässchen, den Hradschin und viele mehr.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Abendessen und Übernachtung im Hotel.

 4. Tag - Sonntag 14.09.2008

Sie verlassen Prag und fahren weiter nach Krakau in Polen.
Abendessen und Übernachtung im Hotel

 5. Tag – Montag 15.09.2008

Am Vormittag geführter Stadtrundgang. Während der Besichtigung sehen Sie den Wawel, die prächtigste und bedeutendste unter den polnischen Schlossanlagen. Es folgen der gotische Dom, die Sigismund Kapelle mit ihrem vergoldeten Kuppeldach und die prunkvolle Kathedrale, einst Krönungsstätte der polnischen Könige, die berühmten Tuchhallen, der Rathausturm und die bekannte Marienkirche. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Abendessen und Übernachtung im Hotel

 6. Tag – Dienstag 16.09.2008

Weiterfahrt nach Wien
Abendessen und Übernachtung im Hotel

 7. Tag – Mittwoch 17.09.2008

Bei einem geführten Stadtrundgang lernen Sie am Vormittag die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Wien und die historische Altstadt rund um St. Stephan kennen. Anschließend Zeit zur freien Verfügung.
Abendessen und Übernachtung im Hotel.

 8. Tag – Donnerstag 18.09.2008

Besuch der Internationalen BriefmarkenausstellungWIPA -  08“ oder nochmals Gelegenheit zur Entdeckung der Stadt auf eigene Faust . Besuchen Sie den Prater, setzen Sie sich in eines der bekannten Wiener Kaffeehäuser oder kehren Sie zum Heurigen ein.
Abendessen und Übernachtung im Hotel

 9. Tag – Freitag 19.09.2009

Nach dem Frühstück Antritt der Heimreise.

 
Reisepreis pro Person im Doppelzimmer ab                  € 780,00

                                               Einzelzimmerzuschlag       € 145,00

Leistungen

 Nicht enthalten : Eintrittspreise

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