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Service


Prüfung beim Kauf im Internet
Auktions-Plattformen haften nicht für falsche Angebote
Augen auf - auch beim Verkauf
Falsche, nicht zeitgerechte Stempel auf Berlin-Marken
Sammlerschutz - Rechtsschutz im Verband,
Merkblatt zum Rechtsschutz
Verträge bei Internetauktionen
R u n d s e n d e d i e n s t
S e m i n a r e
Kreative Philatelie - Wie baue ich eine selbst gestaltete Briefmarkensammlung auf?
Der Aufbau einer Thematischen Sammlung
V o r t r ä g e / A u s t e l l u n g e n
V e r e i n s r e c h t / S t e u e r
Aschaffenburg
Mainz - Mainzer Philatelistischer Stammtisch
Museum für Kommunikation Frankfurt (Schaumainkai 53)
Steuerpflicht für Werbebanner auf Vereins-Homepage
L i t e r a t u r

Sammlerschutz - ein gewichtiges Argument für die Mitgliedschaft in unserem Verband!

 

Prüfung beim Kauf im Internet

"Aus gegebenem Anlass wird auf folgende Problematik bei Internet-Versteigerungen hingewiesen:
Beim Erwerb postfrischer Marken, Wasserzeichen-Varianten oder ähnlichen Stücken, die anhand der Abbildungen im Internet nicht zweifelsfrei identifiziert werden können, empfiehlt es sich, eine Prüfung der betreffenden Marke durch einen BPP-Prüfer über den Verkäufer zu veranlassen. Die Bezahlung sollte erst nach positivem Prüfbefund erfolgen. Diese Regularien sind vor Gebotsabgabe mit dem Anbieter zu klären!
Im konkreten Fall hat ein Sammler eine angeblich teuere Wz-Variante eines DDR-Markenheftchens ersteigert. Die Nachprüfung ergab jedoch, dass es sich um eine billige Variante handelt. Anhand der Abbildung im Internet, die lediglich den Heftchen-Deckel zeigt, ist eine eindeutige Identifizierung des Stückes kaum möglich. Da der Käufer die Prüfung nach Erhalt der Ware selbst veranlasst hat, bestreitet der Verkäufer nun, dass es sich bei dem geprüften (billigen) Heft um dasjenige handelt, welches er lieferte.
Um derartige Schwierigkeiten von vornherein zu vermeiden, sollten die oben genannten Punkte beachtet werden."

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Auktions-Plattformen haften nicht für falsche Angebote

Für die Versteigerung von gefälschten Waren kann die Auktions-Plattform eBay rechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden, da eBay nur die Plattform für fremde Anbieter zur Verfügung stellt und nicht selbst für die angebotene Ware verantwortlich ist. Laut Gesetz sind Anbieter für fremde Informationen, die für einen Nutzer gespeichert werden, nicht verantwortlich, wenn sie offensichtlich keine Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung hätten. Um haftbar gemacht zu werden, muss der Betreiber nach Auffassung der Richter über tatsächliche Informationen hinsichtlich der rechtswidrigen Handlung verfügen (Landgericht Düsseldorf, Urteil AZ: 4 a= 464/01). Im behandelten Fall handelte es sich um gefälschte "Rolex-Uhren"; bei Briefmarken ist die Lane nicht anders.

- Auch im Internet sind sogenannte Schnäppchen oft Fälschungen oder minderwertig. Wissen schützt vor Schaden.

- Schützen Sie sich, indem Sie grössere Beträge über einen Vermittler abwickeln.

-Schauen Sie auf die Beurteilung der Verkäufer (keine Garantie, da auch Dankschreiben selbst geschrieben sein können).

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Augen auf - auch beim Verkauf

Auch beim Verkauf von Briefmarken sollte man Umsicht walten lassen und erst nach reiflicher Überlegung handeln. Nicht immer ist die Verkaufsabwicklung problemlos, wie folgender Vorgang zeigt:

Eine Sammlung CEPT-Marken wurde nach vorheriger Anmeldung einem Briefmarkenhändler angeboten. Zur Prüfung und Angebotsabgabe erfolgte eine Übergabe der Sammlung in einem Koffer an den Händler; das Angebot sollte innerhalb von drei Tagen telefonisch gegeben werden. Bei besseren Angeboten anderer potentieller Käufer war eine sofortige Rücksendung der Sammlung vereinbart und auch das Porto hinterlegt. Dieser Fall trat ein und die Sammlung wurde zurückgefordert. Der Verkäufer erhielt jedoch erst nach Mahnung seinen Koffer wieder und zwar leer! Auf eine schriftliche Mahnung erhielt er die Antwort: "Wir waren der Meinung, die Ware sei von uns gekauft". Der Sammler und Eigentümer schickte darauf dem "Käufer" eine Rechnung über den vorliegenden besseren Angebotspreis; der Händler lehnte dies sofort per Einschreiben ab und schickte eine Gutschrift über den vorher abgelehnten niedrigen Angebotspreis; der Scheck war für die nächsten Tage zugesagt. (Gekürzte Widergabe aus: Die Pinzette, Heft 3 (2001); Hrsg.: Vereinigung Hersfelder Briefmarkenfreunde 1959 e. V.)

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Falsche, nicht zeitgerechte Stempel auf Berlin-Marken

"Falsch-Stempel auf Berlin-Marken - Nur die Spitze des Eisberges?" - dies ist die Überschrift eines sehr informativen Artikels der Deutschen Briefmarken-Revue (Nr. 4 vom 1.4.2001) von Jan Billion. Die Fachzeitschrift informiert über Falschstempel "(1) Berlin N 65", die in Briefmarkenzusammenstellungen der Firma Prophila, Giessen (über Karstadt verkauft) in beträchtlichen Mengen vorgekommen sind. Prophila bedauert und will alle beanstandeten Pakete zurücknehmen. Die Briefmarken bezog die Firma Prophila von der Firma Artur Müller, Kirchhain, mit ihrem Versandgeschäft auch unter dem Namen Kirchhainer Lehrspiele bekannt.

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Sammlerschutz - Rechtsschutz im Verband

Merkblatt

Immer noch gilt bei Tausch und Kauf von Marken und Belegen das alte Sprichwort: Trau schau wem.

Benutzen sie bei größeren Beträgen die Formularkaufverträge des BDPh - ihr Vereinsvorsitzender hält sie bereit.

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Verträge bei Internetauktionen

Verträge zwischen Anbietern und Bietern bei Internetauktionen sind rechtswirksam, wie das OLG Hamm in einem Urteil (14.12.2000, Az.: 2U 58/00 entschied (http://www.olg-hamm.nrw.de/presse/index.htm). Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falles hat das OLG allerdings Revision beim Bundesgerichtshof zugelassen.

Der Fall: Ein Autohändler bot in einer Internetauktion ein Fahrzeug mit Listenpreis von 57.000,- DM an, wobei er kein (!) Mindestgebot festlegte. Am Ende der vom Anbieter befristeten Auktion lag ein Gebot des Klägers von 26.350 DM vor. Vom Internetauktionator erhielt der Bieter die Nachricht, dass er das Höchstgebot abgegeben habe und das Fahrzeug zum Gebotspreis erhalte. Der Autohändler weigerte sich, das Fahrzeug zum Gebotspreis abzugeben; der Bieter klagte beim Landgericht Münster und unterlag; die Berufung beim OLG Hamm war dagegen erfolgreich.

Für Anbieter bei Internetauktionen (und nicht nur da!) gilt: Legen Sie einen Mindestpreis fest! Für Bieter gilt in der Regel: Vom Gebot gibt es keinen Rückzug, wenn die zugesagten Eigenschaften zutreffen (Bei versteckten, nicht beschriebenen oder sichtbaren Mängeln ist Reklamation möglich). Machen Sie sich mit den Auktionsbedingungen vertraut. Im niederen Preisbereich bieten die Internetauktionen gute Gelegenheiten Ihre Briefmarkensammlungen zu vervollständigen. Beachten Sie hierbei die Bewertungen der Anbieter durch Käufer und vermeiden Sie so Anbieter mit schlechten Bewertungen.

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R u n d s e n d e d i e n s t

Rundsendedienste sind das rote Tuch des Sammlerschutzes! Zwei Drittel der behandelten Streitfälle beschäftigen sich mit Rundsendediensten:

Hefte, Marken verschwinden, werden unterschlagen

Einlieferer warten vergeblich auf Rückgabe ihrer Einlieferungen, auf ihr Geld

Die Durchsetzung von Rechten ist oft schwierig. Der Einlieferer muss nachweisen, welche Hefte und Marken er eingeliefert hat (Kopien, Farbkopien, Wertgutachten).

Achten sie auf Mitteilungen und die Veröffentlichung von laufenden Ermittlungsverfahren in der PHILATELIE

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S e m i n a r e

Warum nicht einmal einen Vortrag oder ein Seminar im Verein anbieten?

Die Fachstelle "Ausstellungswesen" bietet folgende Seminare an, die schon in Gau-Algesheim (2x), Friedberg, Ehringshausen, Darmstadt und Sponheim gehalten wurden.

Kreative Philatelie - Wie baue ich eine selbst gestaltete Briefmarkensammlung auf?

Es ist ein Basisseminar, das den Mitgliedern der Vereine das kreative Gestalten einer eigenen Briefmarkensammlung vermitteln soll. Die Organisation des Seminars wird mit den örtlichen Vereinen oder Regionalvertretern abgestimmt. Das Seminar ist als Tagesseminar konzipiert; es kann um 10 Uhr beginnen und um 16 Uhr beendet sein und umfasst am Vormittag zwei Unterrichtsstunden, in denen die theoretischen Grundlagen vermittelt werden. Nach einem gemütlichen Mittagessen mit Gedankenaustausch ist der Nachmittag der praktischen Arbeit gewidmet. Sie erhalten Blätter und Farbkopien von Marken und Belegen und sollen damit selbst Blätter gestalten und so ein kleines Thema bearbeiten.

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Praktisches Arbeiten beim Seminar - Die ersten Seiten werden vorbereitet.

Weiterhin wird das Seminar

Der Aufbau einer Thematischen Sammlung

angeboten. Dieses Seminar wird von Herrn J. Kiefer und Herrn Dr. Teschner gestaltet. auch dieses Seminar ist als Tagesseminar ausgelegt. Der theoretische Teil wird am Vormittag abgehandelt. Es werden folgende Themenkomplexe besprochen.

Die Gliederung (der Plan) einer Thematischen Sammlung

Das philatelistische Material der Thematischen Sammlung

Am Nachmittag kann an eigenen Exponaten mitgebrachten Exponaten gearbeitet werden; alternativ stehen auch Photokopien von Marken und Belegen zu bestimmten Themen zur Verfügung, über die ein Teilaspekt eines Exponates gestaltet werden kann.

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V o r t r ä g e / A u s t e l l u n g e n

Frankfurt - Mainz - Aschaffenburg

Der Verein für Briefmarkenkunde 1878 e. V. Frankfurt am Main bietet Lichtbildervorträge an. Gäste aus anderen Verbandsvereinen sind herzlich willkommen. Die Vorträge finden jeweils um 19.00 Uhr im Saalbau Gutleut, Rottweilerstr. 32, Frankfurt statt. Wegbeschreibung: Vom Hauptbahnhof Richtung Gutleutstraße, an der Gutleutkaserne vorbei (5 - 10 Min. vom Hauptbahnhof zu laufen).

 

Aschaffenburg

Die Vorträge finden im Hotel "Wilder Mann" in Aschaffenburg statt, weitere Informationen gibt Herr Herr Schilling hier.

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Mainz - Mainzer Philatelistischer Stammtisch

Die Vorträge finden um 19 Uhr in der Gaststätte "Rheingold-Terrasse" (Japan-Zimmer), Auf dem Rathausplatz 1 statt. Anfahrt per ÖPNV mit den Linien 28, 54, 55, 56, 57, 58, 60, 61, 70, 71, 73; Haltestelle Rheingoldhalle/Rathaus. Für PKW sind Parkplätze im Parkhaus unter der Gaststätte.

 

Museum für Kommunikation Frankfurt (Schaumainkai 53)

setzt Kommunikation kunstvoll in Szene: Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau am Schaumainkai erhält das Publikum einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Kommunikation. Als Besonderheiten gelten die Abteilung Kunst und Kommunikation und das lebendige Angebot der Kinderwerkstatt. 
http://www.mfk-frankfurt.de/

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 V e r e i n s r e c h t / S t e u e r 

 

HANDLUNGSBEDARF FÜR VEREINSVORSTÄNDE! SEIT DEM 1.1.2005 GILT DAS NEUE GESETZ ZUR UNFALLVERSICHERUNG IM EHRENAMT.

Seit dem   1.1.2005 gelten die Neuregelungen im gesetzlichen Unfallschutz. Gewählte ehrenamtliche Führungskräfte sind dann optimal in der Ausübung ihrer Tätigkeit versichert. Vereinsvorstände in gemeinnützigen Organisationen müssen nun handeln: neben der erforderlichen Meldung des versicherten Personenkreises müssen sie dringend auch ihre Satzung prüfen. Sollen auch Vorstandsmitglieder und Führungskräfte versichert werden, ist in der Regel sogar eine Satzungsänderung notwendig. Der neue Ratgeber "Unfallversicherung im Ehrenamt" unterstützt die Umsetzung der Neuregelung in der Vereinspraxis: Wer kann sich versichern? Wie und wo müssen die Versicherten gemeldet werden? Was leistet die Versicherung? Muss der Verein eine Satzungsänderung beschließen?
Ein A-Z aller ehrenamtlichen Tätigkeiten klärt auf einen Blick, wer unter welchen Umständenversichert ist.

Mehr Details online: Unfallversicherung im Ehrenamt (auf der Seite des Bundesministerium für Arbeit und Soziales) gibt es hier.

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Steuerpflicht für Werbebanner auf Vereins-Homepage

Erlaß des Bayerischen Finanzministeriums vom 11.2.2000 - 33SO183-12/14-59238

Kann durch ein Link auf das Logo eines Sponsors zu den Werbeseiten der sponsernden Firmen umgeschaltet werden, liegt eine Werbeleistung des Vereins vor, die zur Annahme eines steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes führt.

Einnahmen des Vereins sind dagegen nicht steuerpflichtig, wenn die Vereins-Homepage die Werbebanner/Logos der Sponsoren enthält, jedoch keine Umschaltung auf diese Angebotsseiten durch Links gegeben sind.

Damit ist - bis zu einem gegenteiligen Urteil - geregelt, dass eine Vereins-Homepage, die nur die Werbebanner/Logos der Sponsoren enthält, entsprechend dem Sponsoring-Erlass vom 18.2.98 steuerlich unschädlich ist. Umschaltungen zu den Seiten der Sponsoren dürfen nicht möglich sein.

Nachtrag vom 15.11.2012: Die hier beschriebene ertragsteuerliche Problematik ist weiterhin aktuell. Das BMF hat nunmehr auch zur umsatzsteuerlichen Einordnung der Leistungen des gesponserten Vereins Stellung genommen (BMF-Schreiben vom 13.11.2012). Die bloße Nennung des Sponsors auf der Homepage des geförderten Vereins bzw. die Abbildung des Logos des Sponsors stellt danach keine steuerbare sonstige Leistung dar, sofern sie ohne besondere Hervorhebung oder Verlinkung zu dessen Internetseiten erfolgt. Daraus folgt im Umkehrschluss, dass die Verlinkung als "aktive Werbeleistung" der Umsatzsteuer unterliegt.

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L i t e r a t u r

- Die Sächsischen Schwärzungen 1945 (M. Anderson, D.-J. Bänsch, H. Meyer, P. Porsche) Bezug: Hans Meyer, Kolpingstr. 17, 76698 Ubstadt-Weiher
- MICHEL-Münzen-Katalog Deutschland
- MICHEL-Deutschland-Spezial-Katalog (Band 1 und 2)
- MICHEL-Übersee-Kataloge: 1-Nord- und Mittelamerika, 2-Karibische Inseln, 3-Südamerika, 4-Norg- und Ostafrika, 5-Westafrika, 6-Süd- und Zentralafrika, 7-Australien, 8/1-Südasien, 8/2-Südostasien, 9/1-China, 9/2-Japan, Korea, der Mongolei, der ehemaligen Sowjetrepubliken in Asien und des Iran, 10-Naher Osten
Es gibt weitere Spezialkataloge zum Beispiel: Schweiz/Liechtenstein, Österreich, Großbrittannien, USA, UNO.

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